Bewährte und wissenschaftlich aktualisierte Fortbildungsformate

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In wenigen Tagen beginnt der 25. Jahreskongress der DGI in Dresden. Bereits 2006 traf sich die Implantologen-Familie bei einer erfolgreichen Jahrestagung unserer wissenschaftlichen Gesellschaft in dieser attraktiven Kulturstadt, die auch mit Recht als „Elbflorenz“ bezeichnet wird. Die hohe Teilnehmerzahl war eine Bestätigung für Konzept und Ort des Kongresses.

Mit dem Kongressthema „60 Jahre Osseointegration – solides Fundament für neues Wissen“ hat Kongress- und DGI-Präsident Professor Hendrik Terheyden ein sehr interessantes Gebiet der Implantologie in den Fokus gestellt. Die Frage nach dem Status quo einer jungen wissenschaftlichen Disziplin ist meines Erachtens für alle implantologisch tätigen Kollegen von hohem Interesse. Die in der Praxis tätigen Kolleginnen und Kollegen möchten ihre Behandlungskonzepte auf ein breites, gesichertes Fundament aufbauen, die wissenschaftlich tätigen Kolleginnen und Kollegen wollen mehr über die Basis zukünftiger Projekte erfahren. Die hohe Zahl der Anmeldungen bestätigt die Aktualität des Kongressthemas.

Trotz dieser Erfolge muss eine wissenschaftliche Gesellschaft bei der Weichenstellung für die Zukunft auch kritisch hinterfragen, welchen Stellenwert das Fortbildungsformat „Kongress“ im Fortbildungsmix der Zukunft haben wird und wie sich wahrscheinlich zukünftig das Interesse der Kolleginnen und Kollegen an diesem Format entwickeln wird.

In Zeiten eines sich ändernden Kommunikationsverhaltens, vor allem der jüngeren Generation, wächst die Bedeutung des Internets und entsprechender Online-Angebote. Der Informations- und Wissensgewinn mithilfe dieses Mediums wird wichtiger und von einer steigenden Zahl von Kollegen sogar inzwischen präferiert. E-Learning wird bereits in vielen edukativen Bereichen eingesetzt und hat sich als erfolgreiches neues Medium der Wissensvermittlung etabliert. Ermöglicht es doch unabhängig von Zeit und Ort, Wissen flexibel zu generieren und Kosten sowie Zeit zu sparen. Der Zukunftsforscher Professor Horst Opaschowski sagt voraus: „Der größte Luxus wird in Zukunft der Zeitwohlstand sein.“ Auch die DGI wird in Zukunft das Medium E-Learning im DGINET für ihre Mitglieder als Service anbieten und dieser Entwicklung Rechnung tragen.

Bereits in Dresden können Sie in der DGI Lounge E-Learning-Inhalte begutachten. Damit möchte ich klar zum Ausdruck bringen, dass die DGI zukünftig auf beide Formate der Wissensvermittlung setzt, weil beide von Interesse sein werden. E-Learning kann keine persönliche Diskussion und keinen freundschaftlichen Kontakt ersetzen, mit E-Learning lässt sich kein zukünftiges Netzwerken unter kollegialen Freunden aufbauen und es bietet auch nie den Informationsgehalt einer umfassenden ImplantExpo.

Unser Anspruch ist es, Ihnen weiter bewährte und wissenschaftlich aktualisierte Fortbildungsformate anzubieten, aber auch innovative und flexible Optionen des E-Learnings zu ermöglichen.

Aus diesem Grunde möchte ich Sie herzlich zu einem weiteren Kongresshighlight der DGI nach Dresden einladen und freue mich über Ihr Kommen!

 

Ihr

 

Gerhard Iglhaut

Vizepräsident der DGI


(Stand: 24.11.2011)

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