Implantatretinierte Hybridprothesen: Kugelköpfe oder Konuskronen – Eine randomisierte, kontrollierte, klinische Untersuchung

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Ziel: Das Ziel der vorliegenden Studie war es, die Implantatüberlebensrate, periimplantäre Hart- und Weichgewebsparameter, den prothetischen Nachsorgeaufwand und die Patientenzufriedenheit für implantretinierte Hybridprothesen im zahnlosen Unterkiefer über einen Zeitraum von zwei Jahren zu untersuchen. Die Verankerungselemente auf den Implantaten waren Kugelköpfe oder präfabrizierte Konuskronen.

Material und Methoden: 25 Patienten mit zahnlosen Unterkiefern erhielten jeweils zwei interforaminale orale Implantate. Das Prothesenattachment-System wurde den Patienten randomisiert zugeteilt. Zwölf Patienten erhielten mit Kugelkopfankern und dreizehn mit präfabrizierten Konuskronen verankerte Hybridprothesen. Die Implantatüberlebensrate, die periimplantären Weichgewebsparameter Sondierungstiefe (ST), modifizierter Plaqueindex (mPlI), Blutungsindex (BOP), modifizierter Gingivaindex (mGI), der horizontale Knochenverlust (HKV) und die Patientenzufriedenheit wurden bei jedem Patienten bestimmt. Außerdem wurde der prothetische Nachsorgeaufwand während des Untersuchungszeitraums monitoriert.

Ergebnisse: Die Implantatüberlebensrate lag bei 100 %. Es wurden keine signifikanten Unterschiede bezüglich ST, mPlI, BOP, mGI und HKV zwischen den beiden Gruppen festgestellt. Innerhalb des Untersuchungszeitraums von zwei Jahren musste in der Kugelkopfgruppe bei 80 % der Patienten prothetisch interveniert werden. Bei den präfabrizierten Konuskronen musste bei 75 % der Patienten nachbehandelt werden. Nach zwei Jahren war die Patientenzufriedenheit bei den Kugelkopfankern (82 %) höher als bei den Konuskronen (60 %).

Zusammenfassung: Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Kugelkopfanker als auch präfabrizierte Konuskronen ähnliche klinische Ergebnisse aufweisen. Jedoch bedingen beide Verankerungssysteme einen relativ hohen Nachsorgeaufwand. Aufgrund dieses hohen prothetischen Nachsorgeaufwands ist eine regelmäßige Kontrolle für beide Halteelemente notwendig.

Schlüsselwörter: Implantatretinierte Unterkieferhybridprothesen; SynCone; Kugelkopfabutments

Einleitung

Die Versorgung von im Unterkiefer zahnlosen Patienten mit implantatretinierten Hybridprothesen, also kombiniert festsitzend-herausnehmbarem Zahnersatz, ist eine einfache, praktikable und kosteneffiziente Lösung [37]. Der Einsatz von Implantaten im zahnlosen Unterkiefer verbessert die Prothesenstabilität und führt zu einer Verbesserung der Patientenzufriedenheit im Vergleich zu konventionellen Totalprothesen [3, 5, 10, 12, 17, 25, 44].

Aus oben genannten Gründen sollte gemäß der McGill-Konferenz (2002) die Versorgung mit einer auf zwei Implantaten retinierten Hybridprothese die Standardversorgung des zahnlosen Unterkiefers sein [13, 39]. Diese Art der Versorgung ist aufgrund des recht einfachen zahntechnischen Aufwands für die Patienten finanziell wesentlich günstiger als beispielsweise eine implantatgetragene festsitzende Versorgung [38].

Implantatretinierte Unterkieferhybridprothesen können durch verschiedene Halteelemente wie Kugelkopfanker, Locatoren, Magnete, Teleskopkronen oder Stege [18, 31, 32, 40, 41] verankert werden. Bezüglich des Nachsorgeaufwands wurden Unterschiede zwischen verblockten (Stege) und unverblockten Retentionselementen (Kugelköpfe, Locatorattachments etc.) beschrieben [6, 14, 34, 40]. Auf die Überlebensrate der Implantate hat die Wahl der Retentionselemente jedoch keinen Einfluss [7, 11, 31, 38, 41]. Diese liegt im zahnlosen Unterkiefer bei 86 % bis 100 % nach fünf bzw. zehn Jahren [14, 23, 24, 26, 31].

Das Ziel dieser randomisierten, klinischen, prospektiven Studie war es, den Einfluss zweier verschiedener Retentionselemente (Kugelkopfanker und präfabrizierte Konuskronen [SynCone]) auf verschiedene klinische Parameter und den horizontalen Knochenverlust bei zwei interforaminalen Implantaten zu untersuchen. Des Weiteren sollte ermittelt werden, welches Abutmentdesign einen höheren Nachsorgeaufwand benötigt und welches zu einer größeren Patientenzufriedenheit führt.

Die Nullhypothese besagt, dass bei zwei interforaminalen Implantaten kein Unterschied zwischen SynCone-Abutments und Kugelkopfabutments bezüglich der oben genannten Parameter besteht.

Material und Methode

Studiendesign

Nach Freigabe der Studie durch das Regierungspräsidium Freiburg und Zustimmung durch die Ethikkommission des Universitätsklinikums Freiburg (Votumsnummer 105/04) sowie nach Aufklärung und schriftlicher Einverständniserklärung der Patienten wurden in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Freiburg im Rahmen einer randomisierten klinischen Studie 25 Patienten mit implantatretinierten Unterkieferprothesen versorgt. Zur Retention der Prothesen dienten entweder präfabrizierte Konuskronen (ANKYLOS SynCone, DENTSPLY Friadent, Mannheim) oder Kugelkopf-Abutments (ANKYLOS Kugelanker, DENTSPLY Friadent, Mannheim).

Probanden/Patienten

Die Patienten für diese Studie wurden unter gesunden, volljährigen Individuen, die eine implantatretinierte Versorgung für ihren zahnlosen Unterkiefer wünschten, ausgewählt. Die
25 für die Studie rekrutierten Patienten waren mit ihrer bisherigen totalprothetischen Unterkieferversorgung unzufrieden und wünschten sich einen besseren Prothesenhalt. Ausschlusskriterien waren unter anderem: infektiöse oder metabolische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangerschaft oder eine geplante Schwangerschaft innerhalb der folgenden zwölf Monate, Stillzeit, lokale Kontraindikationen (z. B. Tumoren, Ulzera) gegen oralchirurgische Eingriffe, Alkohol- oder Tabakabusus, psychologische Erkrankungen, Non-Compliance und Unverträglichkeiten mit der prä- bzw. postoperativen Medikation beim Vorhandensein von chronischen Erkrankungen. Sämtliche Formen der Gegenbezahnung wurden akzeptiert, sofern diese suffizient waren.

Chirurgisches Vorgehen

Bei 25 im Unterkiefer zahnlosen Patienten wurden interforaminal jeweils vier Implantate gemäß Hersteller-Empfehlungen von einem Behandler (RJK) inseriert. Unter Lokalanästhesie wurde ein Mukoperiostlappen vom Bereich des zweiten linken Prämolaren bis zum zweiten rechten Prämolaren präpariert und die Foramina mentalia wurden dargestellt. Im Eckzahnbereich des Unterkiefers wurden zwei konventionelle Implantate (ANKYLOS, DENTSPLY Friadent, Mannheim) ohne Verwendung einer Bohrschablone inseriert. Die Implantate wurden je nach Knochenangebot ausgewählt und hatten einen Durchmesser von 3,5 oder 4,5 mm und eine Länge von 14 mm. Zwischen diesen beiden Implantaten wurden zwei weitere, kleinere Implantate (ANKYLOS, DENTSPLY Friadent, Mannheim) in Regio 31 und 41 zu Testzwecken in künstlich geschaffene Knochendefekte inseriert. Diese hatten einen Durchmesser von 3,5 mm und eine Länge von 8 mm. Die beiden mittleren experimentellen Implantate wurden zu späteren Zeitpunkten mittels eines Trepanbohrers wieder entnommen, um im Rahmen einer anderen Studie zwei Knochenersatzmaterialien zu untersuchen. Nach einer Periostschlitzung zur Entlastung wurden die Mukoperiostlappen spannungsfrei mit Einzelknopfnähten und fortlaufenden Nähten adaptiert. Die Nähte wurden zehn Tage nach Implantatinsertion entfernt. Nach der Nahtentfernung wurden die vorhandenen Unterkieferprothesen mit einem weichbleibenden Unterfütterungsmaterial (Soft-Liner, GC Europe, Leuven, Belgien) an die neue Situation angepasst.

Prothetische Weiterbehandlung

Nach mindestens zweimonatiger Einheilphase der Implantate wurden diese freigelegt und mit Heilungspfosten versehen. Ungefähr vier Wochen nach Freilegung der Implantate wurde eine offene Abformung der Implantate mit einem individuellem Löffel, Übertragungspfosten (DENTSPLY Friadent, Mannheim) und einem Polyether-Abformmaterial (Impregum Penta, 3M Espe, Neuss) durchgeführt. Nach der Herstellung von Arbeitsmodellen und Registrierschablonen erfolgten eine Gesichtsbogenübertragung mit einem Gesichtsbogen und die zentrische Kieferrelationsbestimmung (Bissnahme). Anschließend wurde eine Aufstellung der Zähne (Vita Physiodens, VITA Zahnfabrik, Bad Säckingen) in Wachs intraoral anprobiert. Nach Überprüfung der Passung, Funktion und Ästhetik wurden in einem weiteren Schritt die Metallgerüste der Prothesen hergestellt. Anschließend wurden die Prothesen in Kunststoff (Aesthetic Autopolymerisat, Candulor AG, Wangen, CH) überführt. Nach Einbringen der Kugelkopf-Abutments (ANKYLOS Kugelanker, DENTSPLY Friadent, Mannheim) (Abb. 1) oder der präfabrizierten Konuskronen (SynCone Abutments 4°, DENTSPLY Friadent, Mannheim) (Abb. 2) auf die Implantate wurden die Matrizen in die Platzhalter des Metallgerüstes nach Rocatec-Vorbehandlung mit einem selbsthärtenden Kunststoff (Pattern Resin LS, GC Europe, Leuven, Belgien) direkt am Patienten einpolymerisiert.

Die Patienten wurden randomisiert in die jeweilige Untersuchungsgruppe eingeteilt. Die Randomisierung mit einem verschlossenen Briefumschlag erfolgte durch einen an der Studie nicht beteiligten Statistiker. Der Briefumschlag mit Informationen zu den zu verwendenden Abutments wurde am Tag der definitiven Eingliederung von einer zahnärztlichen Assistentin geöffnet. Eine Verblindung der Untersucher war aufgrund der sichtbaren prothetischen Versorgung nicht möglich.

Die Patienten erhielten nach Einsetzen der Prothesen eine genaue Mundhygieneinstruktion.

Klinische Auswertung

Am Tag der Eingliederung der Prothesen sowie nach zwölf und 24 Monaten wurden die Patienten hinsichtlich verschiedener periimplantärer Weichgewebsparameter nachuntersucht. Es wurden die Sondierungstiefe ST (in mm), der modifizierte
Plaqueindex mPlI nach Mombelli (Grad 0?III; Grad 0 = keine Plaque, Grad 1 = nicht sichtbarer dünner Plaquefilm, der durch Abschaben mit der Sonde zu erkennen ist, Grad 2 = sichtbare Plaqueablagerung, Grad 3 = massive Plaqueablagerung, die den Interdentalraum ausfüllt) [28], der Blutungsindex BOP (Blutung auf Sondierung, 0 = keine Blutung, 1 = Blutung) [1] und der modizierte Gingivaindex mGI nach Mombelli (Grad 0–III; Grad 0 = entzündungsfrei, Grad 1 = leichte Farb- und Oberflächenveränderung, Grad 2 = Rötung, Ödem, Gingiva blutet auf Sondierung, Grad 3 = ausgeprägte Rötung und Schwellung, Gingiva blutet spontan, Ulzeration) [29] erhoben. Bei der Sondierungstiefe und dem Blutungsindex wurden jeweils mesial, distal, vestibulär und lingual die Messwerte erhoben. Diese vier Werte wurden gemittelt und der Statistik zugeführt.

Radiologische Auswertung

Um den horizontalen Knochenverlust (HKV) der Implantate zu evaluieren, wurden nach erfolgter Implantation, zum Einsetztermin der prothetischen Versorgung (Baseline) und nach zwölf und 24 Monaten Orthopantomogramme erstellt. Das marginale Knochenniveau wurde mesial und distal der Implantate gemessen. Die Oberkante der Implantate wurde als Referenzpunkt für die marginale Knochenmessung verwendet. Die marginalen Knochenniveauwerte wurden für die Baseline, die 1-Jahresnachuntersuchung und die 2-Jahresnachuntersuchung erhoben. Mithilfe der realen und der digitalen Implantatlänge konnte mit einer Dreisatzrechnung der reale Abstand der Implantatschulter zu dem ersten Knochen-Implantat-Kontakt berechnet werden. Dieser wurde dann mit den Messungen der vorangegangenen Untersuchungen (Baseline) verglichen und die reale Differenz in mm berechnet. Die Differenz der beiden Werte ergibt dann den Knochenverlust. Die digitalen Orthopantomogramme wurden in einer Computersoftware (Vermessungsmodul, Dental Vision, Computer Forum GmbH, Elmshorn) auf einem 17-Zoll-Monitor (Modell Neovo DR-17, Fa. Dürr Dental AG, Bietigheim-Bissingen) vermessen. Die Monitorauflösung betrug 1280 x 1024 Pixel. Die Vergrößerung wurde so angepasst, dass die bestmöglichen Messbedingungen gegeben waren.

Patientenzentrierte Auswertung

Die Patienten wurden zu den verschiedenen jährlichen Untersuchungszeitpunkten zu ihrer Zufriedenheit mit der neuen auf Implantaten retinierten Unterkieferversorgung befragt. Hierbei wurde lediglich zwischen zufrieden und unzufrieden unterschieden. Die Zufriedenheit wurde nicht in verschiedene Subvariablen unterteilt. Außerdem wurden notwendige prothetische Interventionen durchgeführt und dokumentiert.

Statistische Analyse

Ein lineares gemischtes Modell („linear mixed model“) wurde mit einem random effect („Subjekt = Patient“) angepasst. Für jeden Weichgewebsparameter und Parameter für horizontalen Knochenverlust wurde die kontinuierliche „response“-Variable als lineare Funktion des Abutmenttyps und der Zeit (0 Jahre, 1 Jahr und 2 Jahre) modelliert. Zusätzlich wurde die korrespondierende Zeit-Typ-Interaktion als erklärende Variable modelliert. Varianzkomponenten wurden als covariante Strukturen verwendet. Paarweise Unterschiede der Mittelwerte (least square means) wurden berechnet. Alle Berechnungen erfolgten mit der statistischen Software SAS System Version 9.1 unter Verwendung der „PROC MIXED“-Prozedur. Das statistische Signifikanzniveau wurde bei p ? 0,05 festgelegt. Die Subgruppenanalyse erfolgte nach Tukey-Kramer mit adjustierten p-Werten.

Ergebnisse

Patientendaten

Von den 25 für die Studie rekrutierten Patienten wurden
25 chirurgisch und prothetisch versorgt. In der Untersuchungsgruppe der Kugelkopfanker wurden zwölf Personen mit Hybridprothesen versorgt. Diese waren zum Zeitpunkt des Einsetzens der Prothesen 65,2 ± 7,02 Jahre alt. Von diesen konnten zwölf nach einem Jahr nachuntersucht werden. Bei der 2-Jahresuntersuchung konnten aufgrund eines Todesfalls elf Teilnehmer nachuntersucht werden.

In die Untersuchungsgruppe der präfabrizierten Konuskronen wurden 13 Teilnehmer randomisiert. Diese waren zum Zeitpunkt des Einsetzens der Prothesen 62,9 ± 8,98 Jahre alt. Von diesen konnten zwölf nach einem Jahr nachuntersucht werden. Ein Studienteilnehmer konnte nicht nachuntersucht werden, da er verstarb. Nach zwei Jahren wurden elf Patienten nachuntersucht. Ein Teilnehmer schied aus der Studie aus, da die präfabrizierten Konuskronen aufgrund mangelnden Prothesenhalts gegen Kugelkopfanker ausgetauscht wurden (Abb. 3).

Implantatüberlebensraten

In keiner der beiden Gruppen ging innerhalb von 24 Monaten ein Implantat verloren. Die Implantatüberlebensrate nach
24 Monaten lag somit bei 100 %.

Klinische Ergebnisse

Für die Parameter Sondierungstiefe, BOP, modifizierter Gingivaindex, mesialer HKV und distaler HKV wurden zu den verschiedenen Untersuchungszeitpunkten keine signifikanten Unterschiede (p > 0,05) zwischen den beiden Abutmentgruppen festgestellt (Tab. 1–6, Abb. 4–9). Die zeitlichen Veränderungen in den jeweiligen Gruppen zeigten keine signifikanten Unterschiede. Allein zur Baseline (t = 0) zeigte der mittlere modifizierte Plaqueindex (mPlI) bei den Kugelköpfen (0,4 ± 0,3) und bei den präfabrizierten Konuskronen (1,2 ± 0,3) einen signifikanten Unterschied (p = 0,0322).

Prothetische Nachsorge

In der Kugelkopfgruppe musste bis zum Untersuchungszeitraum nach einem Jahr im gesamten Patientenkollektiv 13-mal prothetisch interveniert werden. In elf Fällen war die Retention zu schwach und wurde daher bei sieben Patienten durch Aktivierung der Matrizen und bei drei Patienten durch Austauschen der Matrizen nachgebessert. Dreimal mussten Prothesen unterfüttert werden.

In der SynCone-Gruppe musste im gleichen Untersuchungszeitraum 14-mal prothetisch nachbehandelt werden. Viermal war die Retention der Konuskronen zu schwach. In einem dieser Fälle wurden neue Matrizen in die Prothese einpolymerisiert. Die drei anderen Patienten wünschten keine Nachbesserung. In sieben Fällen war die Retention zu stark. In einem dieser Fälle wurden die präfabrizierten Konuskronen gegen Kugelköpfe ausgetauscht. Dieser Patient wurde daher aus der Studie entlassen. In den anderen Fällen wurden die Prothesen zur Nachbesserung ins Dentallabor gegeben. Dort wurde durch vorsichtiges Gummieren der Sekundärkronen die Retention geringer eingestellt. Zweimal mussten Hybridprothesen unterfüttert werden. Ein Abutment (Abb. 10) frakturierte. Das gebrochene Abutment musste aus dem Implantat gefräst werden, um es durch eine neue Konuskrone ersetzen zu können.

Bis zum zweiten Untersuchungszeitpunkt nach zwei Jahren musste in beiden Untersuchungsgruppen jeweils achtmal nachbehandelt werden.

In der Kugelkopfgruppe wurde dreimal ein Retentionsverlust festgestellt. Zur Nachbesserung wurden in einem Fall die Matrizen aktiviert und in zwei Fällen die Matrizen gegen neue ausgetauscht. Fünfmal wurde Unterfütterungsbedarf festgestellt.

In der SynCone-Gruppe war zum Zeitpunkt der 2-Jahresnachuntersuchung in fünf Fällen die Retention zu schwach. Einer dieser Patienten wünschte keine prothetischen Maßnahmen zur Verbesserung des Prothesenhalts. Bei einem Patienten wurden neue SynCone-Matrizen einpolymerisiert und bei drei Patienten die Abutments gegen Kugelköpfe ausgetauscht. Diese Patienten wurden ab diesem Zeitpunkt aus der Studie entlassen und als drop-out behandelt. Bei einem Patienten war die Prothesenretention sehr stark. Dieser Patient wünschte allerdings ebenfalls keine korrigierenden Maßnahmen. Bei zwei Patienten mussten die Prothesen unterfüttert werden.

Wird eine prothetische Nacharbeitung als Misserfolg betrachtet, dann ergibt sich der Kaplan-Meier-Kurvenverlauf aus Abbildung 11. Nach 24 Monaten sind nur noch 20 % der mit Kugelköpfen verankerten Arbeiten unverändert in situ, bei den mit präfabrizierten Konuskronen verankerten Prothesen sind dies 25 %.

Patientenzufriedenheit

Alle Studienteilnehmer waren vor Studienbeginn mit ihrer totalprothetischen Versorgung unzufrieden. Nach einem Jahr lag die absolute Zufriedenheit in der Gruppe mit den Kugelkopfankern bei 83 % (10 von 12 Patienten). Bei der Versorgung mit den präfabrizierten Konuskronen lag die Zufriedenheit bei 82 % (9 von 11 Patienten, 1 Patient antwortete nicht). Nach zwei Jahren waren 82 % der Patienten (9 von 11 Patienten) in der Gruppe mit den Kugelkopfankern zufrieden. Bei den präfabrizierten Konuskronen sank die Zufriedenheit auf 60 % (6 von 10 Patienten, 1 Patient antwortete nicht) (Tab. 7, Abb. 12).

Diskussion

Diese klinische randomisierte Studie untersuchte über zwei Jahre verschiedene klinische Parameter, den Nachsorgeaufwand und die Patientenzufriedenheit bei der Verankerung von auf zwei Implantaten retinierten Unterkieferhybridprothesen mit klassischen Kugelköpfen im Vergleich zu präfabrizierten Konuskronen.

Die in unserer Untersuchung beobachteten Kugelköpfe sind mittlerweile von zahlreichen Autoren als suffiziente Retentionselemente für Unterkieferhybridprothesen beschrieben worden [6, 7, 10, 14, 20, 40].

Doppelkronen sind bislang hauptsächlich als dentale Retentionselemente für die Versorgung teilbezahnter Kiefer mit Teleskopprothesen verbreitet. Diese Art der Versorgung ist gut untersucht [9, 27, 33, 35, 42]. Die Überlebensrate zahngetragener Teleskopprothesen liegt zwischen 90 % und 95,1 % nach vier bzw. 5,3 Jahren [19]. Resiliente Teleskopkronen wurden in klinischen Studien als erfolgversprechende Behandlungsoption für implantatretinierten Zahnersatz beschrieben [15, 20]. Eine Untersuchung zeigte einen niedrigeren Nachsorgeaufwand bei resilienten Teleskopkronen im Vergleich zu Kugelköpfen [20]. Dies steht im Gegensatz zu den Ergebnissen der hier vorliegenden Untersuchung, bei der der Nachsorgeaufwand bei beiden Versorgungsarten in etwa gleich hoch war. Dies kann auf eine höhere Techniksensitivität bei den in dieser Untersuchung eingesetzten nicht-resilienten Konuskronen im Vergleich zu resilienten Teleskopkronen zurückzuführen sein.

Die SynCone-Konuskronen der vorliegenden Untersuchung wurden bisher als Retentionselemente für die Sofortversorgung unbezahnter Kiefer mit vier Implantaten beschrieben [8, 21]. Die Vorteile gegenüber direkt verblockten Halteelementen wie Stegkonstruktionen seien die verbesserten Mundhygienemöglichkeiten und der geringere zahntechnische Aufwand durch die Einpolymerisierung der Matrizen direkt am Patienten [8, 21, 43].

Bei einer In-vitro-Untersuchung zu SynCone-Abutments zeigten sich erfolgversprechende Langzeitergebnisse. Über einen simulierten Zeitraum von fünf Jahren war die Haftkraft der SynCone-Abutments stabil [43]. Diese In-vitro-Untersuchung steht im Gegensatz zu der hier vorliegenden klinischen Untersuchung. Hier erwies sich die Einstellung der Retention der präfabrizierten Konuskronen als problematisch. Es kam häufig zu einem Verlust der Prothesenretention, so dass neue Matrizen einpolymerisiert werden mussten. Außerdem wurde häufig eine zu starke Prothesenretention beobachtet. Diese erforderte ebenfalls eine Nacharbeit, was wiederum zur Erhöhung des Nachsorgeaufwands beitrug.

Betrachtet man den Nachsorgeaufwand beider untersuchten Abutmenttypen, so zeigt sich, dass sowohl bei den Kugelköpfen als auch bei den präfabrizierten Konuskronen zahlreiche Korrekturen notwendig waren. Bei den Kugelköpfen war der Verlust der Prothesenretention das am häufigsten aufgetretene Problem. Die Retention musste zahnärztlicherseits durch Aktivierung der Matrizen erhöht werden. War dies nicht möglich, mussten die Matrizen ausgetauscht werden. Das Problem des Retentionsverlustes bei der Versorgung mit Kugelköpfen wurde auch durch andere Autoren beschrieben [4, 14, 18, 32]. Für SynCone-Abutments fehlen bislang klinische Untersuchungen bei Verwendung von zwei Implantaten im Unterkiefer zur Retention einer Hybridprothese.

Der Unterfütterungsbedarf war in der Kugelkopfgruppe im zweiten Untersuchungsjahr höher als im ersten und generell höher als in der Gruppe der präfabrizierten Konuskronen. Durch die Konstruktionsweise der Kugelköpfe kann es im Vergleich zu den Konuskronen zu einer stärkeren Belastung des distalen Prothesenlagers kommen, womit die Unterfütterungsnotwendigkeit erklärt werden könnte.

Bei den präfabrizierten Konuskronen traten Probleme mit der Retention auf. Im ersten Untersuchungsjahr wurde sowohl häufig eine zu schwache als auch eine zu starke Retention festgestellt. Die passende Einstellung der Retention war schwierig, da es aufgrund der Konstruktion nicht möglich war, durch Aktivierung oder Deaktivierung der Matrizen einen stärkeren bzw. schwächeren Prothesenhalt zu schaffen. Im zweiten Untersuchungszeitraum erhöhte sich die Zahl der Probanden mit präfabrizierten Konuskronen, deren Prothesenretention zu schwach war, deutlich. Daher wurde bei diesen Patienten zum Teil entschieden, die Abutments gegen Kugelköpfe auszutauschen und die Patienten aus der Studie zu entlassen.

Innerhalb des ersten Untersuchungsjahres kam es zu einer Abutmentfraktur in der Gruppe der präfabrizierten Konuskronen. Die möglichen Gründe hierfür könnten eine zu starke Retention und damit einhergehend zu starke Kräfte beim Entfernen der Prothese oder stark kippende Kräfte durch eine Inkongruenz der Prothesenbasis zum Prothesenlager sein. Es muss beachtet werden, dass die Frakturgefahr bei starren Verankerungselementen wie derartigen Konuskronen höher als bei resilienten oder um einen Punkt oder eine Achse schwenkbaren Halteelementen sein kann. Bei Patienten, die z. B. durch Bruxismus hohe Kräfte erzielen, sollten daher SynCone-Abutments bei mit nur zwei Implantaten verankerten Unterkieferhybridprothesen aufgrund der hohen Biegebelastung und des langen Hebelarms nicht zum Einsatz kommen.

Bei den periimplantären Weichgewebsparametern Sondierungstiefe (ST), BOP, modifizierter Plaqueindex (mPlI), Gingivaindex (mGI), dem horizontalen Knochenverlust (HKV) und dem prothetischen Nachsorgeaufwand konnte die Nullhypothese nicht verworfen werden. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Kugelköpfen und präfabrizierten Konuskronen für die jeweiligen Parameter festgestellt. Diese klinischen Ergebnisse stehen in Übereinstimmung mit denen anderer Untersuchungen, bei denen bei verschiedenen Attachmentsystemen ebenfalls keine Unterschiede bei periimplantären Parametern festgestellt wurden [6, 14, 26, 30, 34].

Bei den präfabrizierten Konuskronen lagen die Knochenverlustraten nach 24 Monaten bei 0,4 mm distal und 1,0 mm mesial. Es fällt auf, dass der mesiale horizontale Knochenverlust bei beiden untersuchten Abutmenttypen höher ist als der distale horizontale Knochenverlust. Der Hintergrund für den höheren Knochenverlust mesial ist darin zu suchen, dass bei der Freilegungsoperation die kleinen Testimplantate zwischen den Studienimplantaten entfernt wurden. Hierfür musste im mesialen Bereich der Studienimplantate das Weichgewebe großzügiger mobilisiert werden als im distalen Bereich. Dies könnte den höheren Knochenverlust mesial verursacht haben.

Die Patientenzufriedenheit stieg durch die Versorgung mit einer auf zwei Implantaten retinierten Unterkieferhybridprothese deutlich an. Dieses Ergebnis steht im Einklang mit anderen Untersuchungen [2, 3, 5, 10, 12, 17, 25, 44]. Außerdem konnte festgestellt werden, dass mehr Patienten mit der Versorgung durch Kugelköpfe zufrieden waren als mit der Versorgung durch präfabrizierte Konuskronen. Dies könnte auf die Schwierigkeiten beim Einstellen der Retention und den damit einhergehenden Mehraufwand bei den präfabrizierten Konuskronen zurückzuführen zu sein.

Es bleibt allerdings kritisch festzuhalten, dass die Patientenzufriedenheit mittels einer einzigen globalen Frage ermittelt wurde. Es wurden keine Subvariablen hinterfragt. Sinnvoll wären Fragebatterien aus mehreren Einzelfragen [36] in Kombination mit gestuften (Likert-)Skalen oder visuellen Analogskalen (VAS) [22]. Somit hätte zwischen verschiedenen Aspekten der Zufriedenheit differenziert werden können [16].

Beide untersuchten Abutmenttypen erwiesen sich als nachsorgeintensive Halteelemente für eine kostengünstige Versorgung des zahnlosen Unterkiefers mit einer implantatretinierten Unterkieferhybridprothese. Während andere Untersuchungen [8, 21] gute Ergebnisse bei der Versorgung zahnloser Unterkiefer mit vier SynCone-Abutments zeigten, bietet die Versorgung mit zwei SynCone-Abutments zur Retention einer Unterkieferhybridprothese Kugelköpfen gegenüber keine Vorteile und wird daher nicht empfohlen. Zur vorliegenden Untersuchung muss angemerkt werden, dass hinsichtlich der Interpretation der Untersuchungsergebnisse sicherlich die Größe der zwei Studiengruppen kritisch betrachtet werden muss.

 

Genehmigungen: Diese Studie wurde durch das Regierungspräsidium Freiburg freigegeben. Diese Studie wurde durch die Ethikkommission des Universitätsklinikums Freiburg (Votumsnummer 105/04) genehmigt.

Interessenkonflikt: Diese Studie wurde durch die Firma DENTSPLY Friadent finanziell unterstützt (Vertrag ZVS 20050426).

Korrespondenzadresse

Dr. Sandy Cepa

Abteilung für Zahnärztliche Prothetik

Universitätsklinikum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Klinikum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Hugstetter Straße 55

79106 Freiburg i. Br.

E-Mail: sandy.cepa@uniklinik-freiburg.de

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Fussnoten

1 Abteilung für Zahnärztliche Prothetik, Universitätsklinikum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Klinikum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

2 Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

DOI 10.3238/ZZI.2011.0320


(Stand: 24.11.2011)

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