DGI betreibt aktive Nachwuchs-Arbeit

Die nächste Generation

PDF

Die DGI ist eine junge Fachgesellschaft. Im Jahr 2010 waren die neu aufgenommenen Mitglieder im Schnitt 38 Jahre alt. Durch verschiedene Aktivitäten und Aktionen will die DGI die Ansprache von Studenten und jungen Zahnärztinnen und Zahnärzten nach dem Staatsexamen nun zusätzlich intensivieren.

Für eine schnelle Antwort (engl.: quick response) trägt die Anzeige der DGI im Magazin Unplaqued einen so genannten QR-Code. Mit einem solchen Code kommt man schnell und ohne lange Klick-Umwege mit einem Smartphone zu der darin verschlüsselten Website: Das ScanLife-App aktivieren, das Gerät über den Code halten und schwupps ist man – in diesem Fall – auf der DGI-Website (siehe Abbildung unten).

Dort entstehen zurzeit Bereiche für Studentinnen und Studenten, die sich intensiv mit der Implantologie beschäftigen. Auch angehende Zahnärztinnen und Zahnärzte, die gerade ihr Examen gemacht haben, sollen im Rahmen eines Testprojekts verstärkt angesprochen werden.

Großes Interesse an der Implantologie

Denn das Interesse des zahnmedizinischen Nachwuchses an der Implantologie ist hoch – und die DGI bietet die entsprechenden Rahmenbedingungen für all jene, die sich in diesem Bereich fortbilden und an den neuen Entwicklungen teilhaben wollen. So belegt beispielsweise eine neue US-amerikanische Untersuchung, dass mehr als 60 Prozent der befragten Zahnmedizin-Studenten der Universität von Chicago beabsichtigen, implantologische Leistungen in ihrem späteren Berufsleben anzubieten.

DGI kooperiert mit
Hochschulen

Darum kooperiert die DGI mit zahlreichen Universitäten, um die prägraduale Ausbildung auf dem Gebiet der Implantologie im Rahmen freiwilliger Vorlesungen und Übungen zu fördern. „Schon heute und erst recht in der Zukunft wird kein Weg an der Implantologie vorbeiführen. Die Patienten erwarten immer angenehmeren Zahnersatz, sowohl aus ästhetischer als auch aus funktioneller Sicht.“ So begründet beispielsweise cand. med. Marc Witstruk von der Universität Tübingen, warum er sich schon im Studium intensiv mit der Implantologie beschäftigt hat. Witstruk hat zusammen mit 20 Kommilitoninnen und Kommilitonen während zwei Semestern jeweils an einer freiwilligen Implantologie-Vorlesung (eine Stunde pro Woche) sowie an vier praktischen Übungen teilgenommen. Nun bescheinigt ihm ein Zertifikat der DGI, dass diese Ausbildung später zeitlich und finanziell im Rahmen des Curriculums Implantologie von DGI und APW anerkannt wird.

So geht es Stufe für Stufe weiter mit der Aus- und Fortbildung in der Implantologie. Denn auch das Curriculum wird auf den Masterstudiengang angerechnet, der zum akademischen Grad „Master of Science in Oral Implantology“ führt.

Das „Fortbildungsgebäude“ der DGI informiert als Grafik im DGINET (siehe Abbildung Seite 308) über die aufeinander aufbauenden Angebote der Gesellschaft.

Barbara Ritzert, Pöcking


(Stand: 17.06.2015)

DGI Nachrichten aktuell

Implantieren in Zeiten von Corona? 
Der Präsident der DGI, Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz mit einem Statement

zum Statement Prof. Grötz

Aktuelle Ausgabe 2/2020

Im Fokus

  • CMD: Implantatprothetische Therapie
  • Zahnimplantate bei Diabetes mellitus
  • Zirkonoxid in Einzelzahnlücken

FORTBILDUNGSANGEBOTE DGI

Die DGI bietet ein umfassendes und überregionales Fortbildungsangebot an. 

WERDEN SIE AUTOR

Sie haben ein spannendes Thema aus dem Bereich der Implantologie und würden gerne einen Artikel dazu in der ZZI veröffentlichen? Dann nutzen Sie unseren Editorial Manager und reichen Sie ihr Manuskript direkt bei uns ein.

Manuskript einreichen