Retrospektive Analyse von Patientenfällen mit iSy Implantaten in drei Zahnarztpraxen: Ein-Jahres Daten

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Stefan Ulrici1, Thomas Barth1, Jan Klenke2, Manfred Wolf3

Einen zweiten Patientenfall aus der Analyse finden Sie hier detailliert dargestellt (PDF).


Warum Sie diesen Beitrag lesen sollten?/Why should you read this article?

Es werden die Ein-Jahres-Ergebnisse eines standardisierten, kosteneffizienten Behandlungskonzeptes mit dem iSy Implantatsystem dargestellt.

Shows the one-year results of a standardized, cost-effective treatment concept using the iSy implant system.

Einführung: Bei der Versorgung von Patienten mit begrenzten finanziellen Mitteln spielt das Preis-Leistungs-Verhältnis eine wichtige Rolle. Das iSy Implantatsystem wurde eingeführt, um eine verbesserte Zeit- und Kosteneffizienz bei Standardindikationen zu ermöglichen. Die Zahl der Komponenten ist zugunsten einer höheren Standardisierung reduziert. Ziel dieser retrospektiven Analyse war, die Anwendung und den Erfolg des Implantatsystems bei transgingivaler Einheilung nach 2 Jahren Einsatz im Praxisalltag zu dokumentieren.

Material und Methode: Alle Patienten, die zwischen Januar 2013 und September 2014 in 3 Zahnarztpraxen mit iSy Implantaten sowie der prothetischen Rekonstruktion versorgt wurden, wurden in die Analyse einbezogen. Insgesamt wurden 87 Patienten mit 166 Implantaten hinsichtlich der Knochenqualität nach Lekholm und Zarb, Implantatanzahl sowie -dimension und -position, Augmentation, Zeitpunkt der Implantation und Belastung, Art der Restauration sowie Überlebensrate der Implantate und Komplikationen deskriptiv ausgewertet.

Ergebnisse: Die Implantate wurden in Knochen Typ 1 und 2 (72 %) oder Knochen Typ 3 (28 %) inseriert. Simultane Augmentationen waren bei 6 % der Implantate erforderlich. Sofortimplantation wurde bei 5,4 % der Implantate durchgeführt. Am häufigsten wurden Implantate mit Durchmessern von 3,8 mm (68,1 %) und 4,4 mm (25,9 %) verwendet. Sofortbelastung fand bei 22,9 % der Implantate statt. Bei verzögert belasteten Implantaten betrug die Einheilzeit 10,1 ± 8,0 Wochen. Insgesamt 84 Patienten (160 Implantate) wurden in den 4 Standardindikationen Einzelkrone (63,1 %), Brücke (9,5 %), Teilprothese (2,4 %) und Vollprothese (25,0 %) final versorgt. Einzelzahnversorgungen wurden überwiegend im Seitenzahnbereich und bei Patienten unter 60 Jahren (71,7 %) realisiert; 85,7 % der Patienten mit Vollprothesen waren über 60 Jahre alt. Die meisten Vollprothesen (57,1 %) wurden auf 4 Implantaten verankert. Am häufigsten wurden Titanbasen und Universal-Abutments für Einzelkronen- sowie Brückenrekonstruktionen sowie Locator-Abutments für Voll- und Teilprothesen verwendet. Der mittlere Zeitraum zwischen Belastungsbeginn und der letzten Nachkontrolle betrug 9,2 ± 4,8 Monate (0,1–20,3 Monate). Drei Viertel aller Implantate waren bis zur letzten Nachkontrolle während mindestens 6 Monaten funktionell belastet. Die kumulierte Überlebensrate über 23 Monate betrug 97,5 %. Komplikationen ohne Implantatverlust umfassten 6 prothetische Komplikationen sowie Schmerzen bei 2 und Knochenverlust bei einem der Patienten.

Schlussfolgerung: In Übereinstimmung mit dem Konzept des Implantatsystems konnten Standardindikationen einzeitig transgingival behandelt werden. Die Ergebnisse der Analyse weisen darauf hin, dass das System eine zuverlässige sowie zeit- und damit kosteneffiziente Implantatversorgung bei ausgewählten Fällen ermöglicht.

Schlüsselwörter: Implantat; Promote; iSy; prothetische Rekonstruktion; Belastung; Überlebensrate

Zitierweise:

Ulrici S, Barth T, Klenke J, Wolf M: Retrospektive Analyse von Patientenfällen mit iSy Implantaten in drei Zahnarztpraxen: Ein-Jahres Daten. Z Zahnärztl Implantol 2015;31:282–294

DOI 10.3238/ZZI.2015.0282–0294

Einleitung

Implantat-getragene, festsitzende Rekonstruktionen sind eine etablierte und zuverlässige Methode, um Patienten nach dem Verlust von Zähnen langfristig prothetisch zu versorgen [15, 24]. Ein aktueller Übersichtsartikel, der 23 Publikationen mit insgesamt 7.711 Implantaten mit mindestens 10 Jahre Nachverfolgungszeit auswertete, zeigte eine kumulative Überlebensrate der Implantate von 94,6 % über durchschnittlich 13,4 Jahre [20]. Sehr gute Resultate wurden kürzlich auch für Sofortimplantate in einem anderen Review beschrieben: Die Zwei-Jahres-Überlebensrate betrug 98,4 % [18].

Neben einer guten Prognose spielt für viele Behandler heute das Preis-Leistungs-Verhältnis eine zunehmend wichtige Rolle bei der Wahl des Implantatsystems. Während bei hoch anspruchsvollen, ästhetischen Indikationen individuelle Lösungen häufig die besten Ergebnisse ermöglichen und Kosten weniger entscheidend sind, kann eine höhere Standardisierung in vielen anderen Indikationen die Zeiteffizienz verbessern, Behandlungskosten reduzieren und eine Implantatbehandlung auch für Patienten mit beschränkteren finanziellen Mitteln ermöglichen.

Das vor Kurzem eingeführte Implantatsystem iSy von Camlog (2013) mit der Standardisierung der Verbindungs-Innendurchmesser über alle Implantatgrößen, einer Reduktion der chirurgischen Instrumente sowie dem Konzept der Implantat-Verkaufssets mit Einpatienten-Formbohrer, Implantat, Gingivaformer und Multifunktionskappe in einem erlaubt eine erhöhte Kosteneffizienz bei gleichbleibend hoher Qualität der Implantate und Komponenten. Für den Anwender vereinfachen die Einpatienten-Instrumente die Handhabung in der Praxis, da die Aufbereitung entfällt. Die Wahl der transgingivalen Einheilung erfordert zudem eine Operation weniger und damit weniger Visiten als subgingival einheilende Implantate. Durch das reduzierte Bohrprotokoll und die gute Schneidleistung der Einpatienten-Bohrer verringert sich der Zeitbedarf bei der Präparation des Implantatbetts: Nach der Pilotbohrung erfolgt direkt die Bohrung des finalen Implantatbetts mit dem mitgelieferten Einpatienten-Formbohrer. Die auf dem Implantat vormontierte Implantatbasis ermöglicht eine direkte Aufnahme des Implantats mit dem Einbringinstrument (Direct Pick-up) sowie die Befestigung der mitgelieferten Gingivaformer und Multifunktionskappen mittels Schnappmechanismus. Die Multifunktionskappen können zur digitalen oder konventionellen Abformung und als Provisoriumsbasis verwendet werden. Die iSy Implantate weisen eine sandgestrahlte und säuregeätzte Oberfläche auf (Camlog Promote-Oberflächenstruktur), die in einer Reihe von Studien gute Ergebnisse zeigte. So verglichen Nelson et al. Camlog-Implantate mit der Promote-Oberfläche mit einem anderen Implantatsystem mit ebenfalls sandgestrahlter, säuregeätzter Oberfläche (Straumann) in einer Studienkohorte mit 532 Implantaten (448 im Oberkiefer, 84 im Unterkiefer) [21]. Beide Implantatsysteme wiesen über den Beobachtungszeitraum von bis zu 5 Jahren keine signifikanten Unterschiede bei der Erfolgsrate (99,4 %) gemäß den Kriterien von Buser et al. auf [4]. In einer Studie mit einem vergleichbaren Ansatz ermittelten Semper et al. eine Fünf-Jahres-Überlebensrate von 99,8 % für Oberkieferimplantate und fanden ebenfalls keinen statistischen Unterschied zwischen den Erfolgsraten der beiden Systeme [29]. In einer anderen Studie wurden Implantate mit der Promote-Oberfläche sowie Implantate dreier anderer Systeme über 5 Jahre miteinander hinsichtlich klinischer und radiologischer Parameter verglichen. Alle 4 Implantattypen zeigten vergleichbare Resultate [22]. In einer retrospektiven Studie mit 96 Patienten und 201 Implantaten mit Promote-Oberfläche dokumentierte Franchini et al. eine Erfolgsrate von 99,5 % während maximal 6 Jahren in verschiedenen Indikationen in der täglichen Praxis [12]. Der Behandlungserfolg war unabhängig von der Implantatlänge sowie vom Zeitpunkt der Implantation oder Belastung. Auch eine andere retrospektive Studie beschrieb kürzlich eine Implantatüberlebensrate von 96,5 % nach 4 Jahren sowie Erfolgsraten von 94 % bis 96 % für das Camlog-Implantatsystem [2]. Aufgrund der höheren Standardisierung ist das iSy Implantatsystem gemäß Herstellerangaben für Implantationen im Ober- und Unterkiefer geeignet, wenn ein ausreichendes Knochen- und Weichgewebeangebot sowie eine adäquate Knochenqualität vorhanden sind. Eine Sofortbelastung der Implantate ist möglich, sofern diese primärstabil sind. Die prothetische Versorgung der Implantate kann mit Einzelkronen, Brücken, Teil- und Vollprothesen erfolgen. Für das Implantatsystem stehen verschiedene Abutments zur Verfügung, unter anderen auch im CAD/CAM-Workflow gefertigte Individualprothetik (DEDICAM).

Ziel dieser retrospektiven Analyse war, den Einsatz und Erfolg von iSy Implantaten bei transgingivaler Einheilung und deren Suprakonstruktionen in der Praxis zu dokumentieren. Für diese Untersuchung wurden die Daten aller Patienten retrospektiv analysiert, die in 3 Zahnarztpraxen während des Beobachtungszeitraums mit iSy Implantaten sowie der prothetischen Rekonstruktion versorgt worden waren.

Material und Methode

Patienten

Das Patientenkollektiv bestand aus allen Patienten in den 3 beteiligten zahnärztlichen Praxen der Autoren, bei denen im Zeitraum zwischen Januar 2013 und September 2014 im Rahmen der normalen Patientenbehandlung eine Implantation mit iSy Implantaten (Camlog Biotechnologies AG, Basel, Schweiz) sowie auch die prothetische Versorgung der Implantate durchgeführt wurde. Die Patienten waren mindestens 18 Jahre alt und erhielten einen Implantat-getragenen Zahnersatz in Einzelzahn- oder Mehrzahnlücken oder im zahnlosen Kiefer.

Alle Patienten wurden ausführlich über das Implantatsystem, die Behandlung und alternative Therapiemöglichkeiten aufgeklärt. Patienten mit akuten Infektionen oder systemischen Grunderkrankungen und allgemein beschriebenen Kontraindikationen für eine Implantation wurden in allen 3 Zentren ausgeschlossen. Aufgrund der Wahl der transgingivalen Einheilung wurden nur Fälle mit ausreichendem Knochen- und Weichgewebeangebot eingeschlossen. Anlehnend an das kosteneffiziente Konzept des Implantatsystems wurden zusätzliche Kosten vermieden und daher Indikationen mit augmentativen Maßnahmen nicht behandelt.

Implantatinsertion

Die Implantate wurden unter Lokalanästhesie gemäß Herstellerprotokoll und entsprechend dem üblichen Behandlungsablauf im jeweiligen Zentrum inseriert. Bei Vorhandensein kleinerer Knochendefizite zum Zeitpunkt der Implantation wurden in Zentrum 2 simultan Knochenaugmentationen durchgeführt. Alle Implantate heilten transgingival ein. Die prothetische Versorgung erfolgte in Abhängigkeit von der individuellen klinischen Situation mit den entsprechenden prothetischen Komponenten.

Dokumentation und Auswertung

Die Patienten wurden im Rahmen der in den Zentren üblichen Nachkontrollen untersucht. Es wurden keine zusätzlichen Untersuchungen oder Patientenbefragungen für diese Analyse durchgeführt. Die Datensätze wurden retrospektiv pro Zentrum in pseudonymisierter Form erfasst und auf Implantatebene hinsichtlich der folgenden Parameter ausgewertet:

Implantatposition, Implantatdurchmesser und -länge, Implantationszeitpunkt nach Zahnextraktion oder -verlust, Knochenqualität nach Lekholm und Zarb [19], simultane Augmentation, Primärstabilität, Art der Restauration, Einheilzeit, Nachverfolgungszeitraum, Überlebensrate der Implantate und Komplikationen.

Die Datenauswertung erfolgte deskriptiv mittels des Statistikprogramms IBM SPSS Statistics V19.0 (Armonk, NY: IBM Corp.).

Ergebnisse

Patienten

Im Untersuchungszeitraum wurden insgesamt 111 Patienten mit 202 iSy Implantaten versorgt. Bei 87 Patienten mit 166 Implantaten erfolgte die prothetische Versorgung bis September 2014, sodass die Daten dieser Patienten in die Analyse einbezogen wurden. Die Verteilung der Patienten und Implantate auf die 3 Zentren ist in Tabelle 1 dargestellt.

Die Patienten waren zum Zeitpunkt der Implantation 57,4 ± 19,2 Jahre alt (18–87 Jahre); 43 Patienten waren männlich (49,4 %, Alter 61,3 ± 15,9 Jahre), 44 weiblich (50,6 %, Alter 53,5 ± 21,4 Jahre). Die Hälfte der Patienten war über 60 Jahre alt (50,6 %, Tab. 1). Bei ihnen wurden 63,3 % aller Implantate gesetzt. Zentrum 3 hatte den höchsten Anteil an Patienten über 60 Jahre (57,1 %) und den geringsten Anteil (7,1 %) an Patienten bis 40 Jahre (Tab. 1). Dagegen zeigte Zentrum 2 mit 40,9 % den höchsten Anteil an Patienten der jüngsten Alterskategorie und mit 45,5 % den kleinsten Anteil an Patienten über 60 Jahre.

Insgesamt 68 Patienten (78,2 %) waren Nichtraucher. Sechs Patienten (6,9 %) gaben an, weniger als 10 Zigaretten pro Tag zu rauchen, 7 Patienten (8,0 %) rauchten mehr als 10 Zigaretten pro Tag, und 6 Patienten (6,9 %) hatten vor der Operation mit dem Rauchen aufgehört.

Implantate

Die meisten Patienten (54,0 %) wurden mit einem Implantat versorgt. Zwei Implantate wurden bei 23,0 % der Patienten inseriert, 3 bei 5,7 %, 4 bei 14,9 % und 6 bei 2,3 % der Patienten. Im Oberkiefer wurden insgesamt 48 Implantate (28,9 %), im Unterkiefer 118 Implantate (71,1 %) gesetzt. Die Verteilung der Implantate auf die Implantatpositionen ist in Abbildung 1 dargestellt.

Insgesamt 18,7 % der Implantate wurden in Knochen Typ 1 [19] inseriert, 53,0 % in Typ 2 und 28,3 % in Typ 3. Eine Knochenqualität von 4 war in keinem Fall vorhanden. Alle Implantate konnten primärstabil inseriert werden und heilten gemäß dem Konzept des Implantatsystems transgingival ein.

Bei 6,0 % der Implantate wurde bei Insertion zusätzlich eine simultane Knochenaugmentation durchgeführt, 94,0 % benötigten keine augmentativen Maßnahmen. Während 5,4 % der Implantate im Rahmen von Sofortimplantationen gesetzt wurden, wurden 94,6 % verzögert inseriert. Der Zahnverlust oder die Extraktion lag bei 33,7 % dieser Implantate maximal 12 Monate und bei 60,8 % mehr als 12 Monate zurück.

Die meisten Einzelzahn-Versorgungen wurden im Bereich der Unterkiefermolaren durchgeführt. Im Oberkiefer wurden vor allem Prämolaren und erste Molaren durch Einzelzahnrekonstruktionen ersetzt. Bei Versorgungen mit Vollprothesen wurden die Implantate vor allem im Frontzahnbereich im Bereich der Incisivi und Canini – im Unterkiefer auch in der Region der ersten Prämolaren – inseriert. Im Unterkiefer wurden die meisten Vollprothesen auf 4 Implantaten verankert.

Am häufigsten wurden Implantate mit einem Durchmesser von 3,8 mm (68,1 %) inseriert (Tab. 2). Nur 6 % der Implantate hatten einen Durchmesser von 5,0 mm. Sie wurden ausschließlich im Bereich der Molaren gesetzt.

Provisorische prothetische Versorgung

Insgesamt 101 Implantate (60,8 %) wurden mit einem Provisorium versorgt, davon 43,6 % unter Anwendung der Multifunktionskappen. Bei den Übrigen wurden die bisherigen Prothesen weichbleibend unterfüttert. In Zentrum 1 wurden total 18 zahnlose Patienten mit 57 Implantaten provisorisch versorgt. Bei diesen wurde die bestehende Prothese ausgeschliffen, weichbleibend unterfüttert und im Sinne eines Provisoriums während der Wundheilung eingegliedert. Die finale Versorgung erfolgte später auf Locator-Abutments. In Zentrum 2 wurden 4 Patienten mit 4 Implantaten, in Zentrum 3 alle 14 behandelten Patienten (40 Implantate) provisorisch unter Anwendung der Multifunktionskappen versorgt.

Sofortprovisorien wurden bei 24 Implantaten (14,5 %) mit Multifunktionskappen und bei 14 Implantaten (8,4 %) mit einer weichbleibend unterfütterten Vollprothese realisiert.

Von den insgesamt 101 provisorisch versorgten Implantaten waren 96 bei der letzten Nachkontrolle bereits mit einer finalen Rekonstruktion versorgt. Bei 5 Implantaten konnte die finale Versorgung aufgrund von Komplikationen nicht oder noch nicht durchgeführt werden.

Finale prothetische Rekonstruktion und Indikationen

Die Abformung erfolgte bei allen Implantaten mittels Multifunktionskappen. Finale Restaurationen konnten bei 160 der 166 Implantate bis zum Zeitpunkt der letzten Nachkontrolle realisiert werden. Vier Implantate mussten wegen Komplikationen in der Einheilphase vor der finalen prothetischen Versorgung als frühe Misserfolge explantiert werden. Bei 2 dieser Patienten waren Vollprothesen auf 2 Implantaten geplant gewesen. Aufgrund des Implantatverlusts konnte auch das 2. Implantat bis zum Ende des Untersuchungszeitraums noch nicht final versorgt werden.

84 Patienten mit 160 iSy Implantaten wurden final in den 4 Standardindikationen Einzelzahnkrone, Brücke, Teilprothese und Vollprothese versorgt. Von diesen Patienten erhielten 63,1 % eine Einzelkronenversorgung (38,8 % der Implantate), 25,0 % der Patienten (46,9 % der Implantate) eine Vollprothese. Brücken wurden bei 9,5 %, Teilprothesen bei 2,4 % der Patienten realisiert (11,3 % bzw. 3,1 % der Implantate).

Bei 95,7 % der Patienten in der Alterskategorie 18 bis 40 wurden Einzelzahnrekonstruktionen realisiert, in der Alterskategorie 41 bis 60 Jahre war dies bei 88,9 % der Patienten der Fall (Abb. 2). Die übrigen Patienten dieser beiden Altersklassen wurden mit Vollprothesen versorgt. Bei den über 60-Jährigen erhielten 34,9 % der Patienten Einzelkronen, 41,9 % Vollprothesen, 18,6 % Brücken und 4,7 % Teilprothesen. Von den Patienten mit Einzelkronen waren 71,7 % unter 60 Jahre alt (18–40 Jahre 22 Patienten, 41–60 Jahre 16 Patienten, > 60 Jahre 15 Patienten). Vollprothesen wurden vor allem bei älteren Patienten über 60 Jahre (85,7 %) realisiert (18–40 Jahre 1 Patient, 41–60 Jahre 2 Patienten, > 60 Jahre 18 Patienten). Bei Einzelzahnrekonstruktionen wurde meist nur ein Implantat pro Patient gesetzt (83 % der Patienten). In den übrigen Fällen (17 % der Patienten) wurden jeweils 2 Zähne mit Einzelkronen ersetzt. Von den 8 Patienten mit Brücken-Versorgungen erhielten 4 Patienten jeweils 2 Implantate, 3 je

3 Implantate und einer 1 Implantat. Zwei Patienten wurden mit Teilprothesen auf einem bzw. auf 4 Implantaten versorgt. Bei mehr als der Hälfte der 21 Patienten mit Vollprothesen (57,1 %) wurden 4 Implantate inseriert. Für die weiteren Vollprothesen wurden 2 (19,0 % der Patienten) oder 6 Implantate (9,5 % der Patienten) inseriert. Die übrigen 3 Patienten (14,2 %) erhielten 1 oder 3 Implantate zusätzlich zu bereits existierenden Implantaten als zusätzliche Verankerung der Vollprothesen. Implantate mit einem Durchmesser von 3,8 mm und 4,4 mm wurden für alle Restaurationsarten der 4 Standardindikationen verwendet. Implantate mit einem Durchmesser von 5,0 mm wurden nur vereinzelt bei Einzelzahn- und Brückenrekonstruktionen gesetzt.

Die 3 Zentren unterschieden sich hinsichtlich der Häufigkeit der verwendeten Rekonstruktionsart voneinander. So erhielten 90,5 % der Patienten in Zentrum 2 Einzelkronen-Versorgungen, bei nur jeweils 4,8 % wurden Teil- oder Vollprothesen realisiert. Dagegen wurden in Zentrum 1 bei 61,2 % der Patienten auf den Implantaten Einzelkronen, bei 30,6 % Vollprothesen, bei 6,1 % Brücken und bei 2 % Teilprothesen verankert. In Zentrum 3 erhielten 28,6 % der Patienten Einzelzahnrekonstruktionen und jeweils 35,7 % Brücken und Vollprothesen.

Für Einzelkronen- und Brückenrekonstruktionen wurden Titanbasen und Universal-Abutments verwendet (Abb. 3). DEDICAM-Abutments kamen in geringerer Anzahl bei Einzelkronen und Vollprothesen zum Einsatz. Bei Voll- und Teilprothesen wurden überwiegend Locator-Abutments verwendet.

Einheilzeit und Belastung

Insgesamt 38 Implantate (22,9 %) wurden sofort belastet. Ein nicht belastetes Implantat ging während der Einheilung verloren. Bei den übrigen verzögert belasteten Implantaten betrug die Einheilzeit bis zur Erstbelastung 10,1 ± 8,0 Wochen (0,3–51,1 Wochen, n = 127). Der Beobachtungszeitraum zwischen Implantation und der letzten Nachkontrolle lag zwischen 0,7 und 23,3 Monaten (Mittelwert 10,7 ± 4,8 Monate).

Der mittlere Zeitraum zwischen Belastungsbeginn und der letzten Nachkontrolle betrug 9,2 ± 4,8 Monate (0,1–20,3 Monate). Rund drei Viertel aller Implantate waren bis zur letzten Nachkontrolle während mindestens 6 Monaten funktionell belastet.

Implantat-Überlebensrate und Komplikationen

Von den insgesamt 166 gesetzten Implantaten gingen 4 Implantate innerhalb der ersten 13 Wochen nach Implantation verloren. Damit betrug die kumulierte Überlebensrate über 23 Monate 97,5 %. Bei einem Implantat, das ein weichbleibend unterfüttertes Sofortprovisorium erhalten hatte, trat während der Wundheilung eine Nahtdehiszenz mit Infektion auf. Es musste nach 7 Wochen wegen unzureichender Einheilung explantiert und ersetzt werden. Ein anderes Implantat ging wegen Prothesenfehlbelastung aufgrund eines ungenügenden Ausschleifens 13 Wochen nach Implantation verloren. Zwei Sofortimplantate, bei denen simultane Augmentationen durchgeführt worden waren, lockerten sich und mussten nach 3 bzw. 9 Wochen entfernt werden. Eines dieser beiden Implantate war sofort provisorisch belastet worden. Der Implantatverlust konnte hier auf eine zu rasche starke Belastung entgegen den Anweisungen zurückgeführt werden.

Komplikationen, die nicht zum Implantatverlust führten, traten bei 9 Patienten auf (1 bei Belastungsbeginn, 3 im Zeitraum bis 6 Monate nach Belastung und 5 bis 12 Monate nach Belastung). Davon waren 6 prothetische Komplikationen: In 4 Fällen musste die Prothetik nachbearbeitet werden, die 2 anderen Fälle betrafen eine Lockerung der Prothetikschraube. Zwei weitere Komplikationen waren auf vorübergehende Schmerzen zurückzuführen, die in Verbindung mit Entzündungen 3 Tage bzw. 12 Monate nach Einsetzen der finalen Prothetik auftraten. In einem Fall wurde 7 Monate nach Belastung ein periimplantärer Knochenverlust festgestellt.

Diskussion

Das iSy Implantatsystem wurde entwickelt, um durch eine höhere Standardisierung effizientere Behandlungsabläufe für ausgewählte Indikationen und niedrigere Therapiekosten durch systematische Arbeitsabläufe in der Praxis zu ermöglichen. Aufgrund der Reduktion der Komponenten (chirurgische Kassette, Bohrprotokoll, gleiche Implantat-Abutment-Verbindung über alle Implantatgrößen) ist das Angebot sehr kompakt. In der vorliegenden Analyse wurden iSy Implantate im Rahmen der üblichen Patientenversorgung in 3 Zahnarztpraxen gemäß den Vorgaben des Herstellers inseriert. In 6 % der Fälle wurden simultan kleinere Augmentationen durchgeführt. Dies ist in Übereinstimmung mit dem Konzept des Systems, das die Anwendung der Implantate in Standardindikationen mit ausreichendem Knochenangebot vorsieht. Auch Einzelzahnrekonstruktionen im Frontzahnbereich wurden nur vereinzelt durchgeführt. Gerade bei ästhetisch anspruchsvollen Fällen sind häufig individuelle Lösungen nötig, für die eine transgingivale Einheilung nicht geeignet ist.

Mehrere Studien haben die einzeitig transgingivale gegenüber der zweizeitig subgingivalen Einheilung in verschiedenen Indikationen auf Unterschiede untersucht. In einem systematischen Review [11] konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den 2 Einheilmethoden betreffend Implantat- und Prothetikkomplikationen aufgezeigt werden. Einzelne Studien, die Implantate im anterioren Bereich [25], im posterioren Bereich [5] und im zahnlosen Unterkiefer [10] untersuchten, zeigten ebenfalls keine signifikanten Unterschiede betreffend Knochenverlust, Komplikationen und Weichgewebe zwischen der transgingivalen und der subgingivalen Methode. Alle diese Studien wiesen zudem hohe Überlebensraten auf. Dies bestätigt auch diese Analyse mit einer Überlebensrate von 97,5 %.

Die vorliegende Analyse umfasste erwachsene Patienten aller Altersklassen, wobei die Hälfte der behandelten Patienten über 60 Jahre alt war. Die Implantate wurden in Übereinstimmung mit dem Konzept des Systems sowohl für Einzelzahnrekonstruktionen als auch für Restaurationen mit Brücken, Teilprothesen und Vollprothesen eingesetzt. Drei Viertel aller Einzelzahnrekonstruktionen wurden bei jüngeren Patienten (18 bis 60 Jahre) realisiert, 86 % der Vollprothesen bei älteren Patienten über 60 Jahre.

Zwischen den Zentren zeigten sich Unterschiede bei der Versorgungsart. So wurden über 90 % aller Patienten in Zentrum 2 mit Einzelkronen versorgt, während es in Zentrum 1 rund zwei Drittel und in Zentrum 3 lediglich etwas mehr als ein Viertel der Patienten waren. Dies deutet einerseits auf die verschiedenen Behandlungskonzepte in den 3 beteiligten Zentren, aber auch auf Unterschiede beim Alter der Patientenklientel hin. So hatte Zentrum 2 mit 41 % den höchsten Anteil an Patienten bis 40 Jahre, während in Zentrum 3 mit 7 % nur sehr wenige Patienten dieser Alterskategorie behandelt wurden.

Für Einzel- und Brückenrekonstruktionen wurden überwiegend Titanbasen und Universal-Abutments verwendet. Für Restaurationen mit Teil- und Vollprothesen kamen in fast allen Fällen Locator-Abutments zur Anwendung. Dieser Abutmenttyp hat in Vergleichsstudien gute Ergebnisse hinsichtlich der Patientenzufriedenheit und -präferenz gezeigt [16, 17].

Das iSy Implantatsystem ist nur für Implantationen in Knochen von ausreichender Qualität vorgesehen. Die Knochenqualität nach Lekholm und Zarb [19] betrug in über 70 % der analysierten Fälle 1 und 2. Bei keinem Patienten wurde in Knochen Typ 4 implantiert. Eine Knochenqualität von Typ 3 oder 4 gilt als potenzieller Risikofaktor [7]. Rund 30 % der Implantationen (total 47) erfolgten in dieser Analyse in Knochen Typ 3. Zwei der insgesamt 4 verloren gegangenen Implantate waren in Typ 3 Knochen inseriert worden. Dies könnte in Verbindung mit weiteren Risikofaktoren (Sofortprovisorium bzw. Sofortimplantation mit Augmentation und Sofortbelastung) zu den Misserfolgen beigetragen haben. Die übrigen Implantate in Knochen Typ 3 blieben allerdings während des Beobachtungszeitraums unauffällig. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Implantatsystem in Knochen Typ 1 und 2 sowie bei entsprechenden Voraussetzungen auch mit guter Prognose in Typ 3 eingesetzt werden kann.

Bei der Präparation des Implantatbetts wird das Bohrloch in einem reduzierten Bohrprotokoll mithilfe eines Einpatientenbohrers gebohrt. Dies erfolgte in den analysierten Fällen auch in hartem Knochen Typ 1 und 2, was auf eine ausreichend gute Qualität des Bohrers in Verbindung mit der reduzierten Bohrsequenz schließen lässt. Die teilnehmenden Behandler verwendeten überwiegend Implantate mit einem Durchmesser von 3,8 und 4,4 mm. 5-mm-Implantate kamen vereinzelt im Bereich der Molaren zur Anwendung. Die Bohrsequenz (direkter Sprung von der Pilotbohrung zur Bohrung mit dem finalen Bohrdurchmesser) zeigte bei allen Durchmessern sehr positive Resultate ohne Komplikationen, was ebenfalls auf die gute Schneidleistung zurückzuführen ist.

Das iSy Implantat ist durch eine konische Verbindung mit einem Innensechskant zwischen Implantat und Abutment gekennzeichnet und besitzt eine sandgestrahlte, säuregeätzte Implantatoberfläche. Die konische Verbindung bewährte sich bereits in vielen klinischen Studien betreffend Erfolgs- und Überlebensraten [1, 14, 27]. Verschiedene klinische Studien wiesen zudem für Implantate mit äquivalenter Promote-Oberfläche hohe Langzeit-Implantatüberlebensraten von mehr als 95 % nach [2, 12, 21]. Die Überlebensrate der iSy Implantate in dieser Analyse betrug 97,5 % über einen Zeitraum von bis zu 23 Monaten und ist damit in Übereinstimmung mit der Literatur. Aufgrund der direkten Vergleichbarkeit der Implantatoberfläche mit anderen Studien können wohl auch für die iSy Implantate gute Langzeitergebnisse vorausgesagt werden.

Nur ein geringer Teil von 5 % der Implantate wurde im Rahmen einer Sofortimplantation inseriert. In dieser Analyse waren 2 der 4 verloren gegangenen Implantate sofort implantiert worden. Bei beiden Implantaten waren simultan Augmentationen durchgeführt worden, eines der Implantate war zudem sofort belastet worden. Dieses Ergebnis ist vereinbar mit den Resultaten einer neueren Studie, die nach 10 Jahren eine kumulative Überlebensrate von 91,8 % für Implantate zeigte, die in frische Extraktionsalveolen inseriert wurden [9]. Allerdings wurde für Sofortimplantate auch ein erhöhtes Risiko für ungenügende ästhetische Ergebnisse durch Weichgeweberezessionen beschrieben [6, 18], unabhängig davon, ob die Implantate transgingival oder subgingival einheilten [8].

Fast ein Viertel der Implantate in dieser Analyse wurde mit Sofortprovisorien belastet. Auch wenn sofort belastete Implantate gute Überlebensraten in der Literatur zeigen [3, 23, 26, 28], sollte eine Sofortbelastung eher vorsichtig und nur in günstigen Situationen eingesetzt werden [13]. Die Ergebnisse dieser retrospektiven Analyse deuten darauf hin, dass eine Sofortbelastung unter entsprechenden Voraussetzungen mit iSy Implantaten möglich ist.

Zusammenfassung

Diese retrospektive Analyse dokumentiert die Anwendung und den Erfolg des iSy Implantatsystems bei transgingivaler Einheilung in der Praxis über einen Zeitraum von 2 Jahren. Die Implantate wurden sowohl für Einzelzahnrekonstruktionen als auch für Restaurationen mit Brücken, Teilprothesen sowie Vollprothesen im Ober- und Unterkiefer eingesetzt. In Übereinstimmung mit dem Konzept wurden Indikationen mit gutem Knochen- und Weichgewebeangebot sowie ausreichender Knochenqualität behandelt. Sofortimplantationen oder eine Sofortbelastung konnten bei günstigen Voraussetzungen erfolgreich durchgeführt werden. Die Implantatüberlebensrate betrug 97,5 % über einen Nachverfolgungszeitraum von bis zu 23 Monaten. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass das System als Gesamtkonzept eine qualitativ hochwertige, dank Standardisierung zeit- und dadurch kosteneffiziente Implantatversorgung bei ausgewählten Indikationen ermöglicht.

 

Auf der nachfolgenden Seite ist ein Patientenfall aus der Analyse detailliert dargestellt. Einen 2. Patientenfall finden Sie auf www.online-zzi.de unter diesem Beitrag als zusätzliche PDF-Datei.

 

Interessenkonflikt: Die Autoren geben folgende mögliche Interessenkonflikte im Sinne der ICMJE an: Stefan Ulrici nennt finanzielle Verbindungen in Form von Honoraren für Vorträge/Referententätigkeit und damit verbundener Reisekostenübernahme (u.U.). Thomas Barth gibt an, Honorare im Rahmen von Kurstätigkeiten und Fortbildung erhalten zu haben. Jan Klenke erklärt, Honorare für die Durchführung von Kursen und für Vorträge für die Firma Camlog erhalten zu haben. Manfred Wolf gibt an, dass kein möglicher Interessenkonflikt im Zusammenhang mit diesem Beitrag besteht.

Korrespondenzadresse

Dr. Stefan Ulrici

DENTALE Leipzig

Prager Str. 2; 04103 Leipzig

Tel.: 0341 9136730; stefan.ulrici@dentale.de

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Fussnoten

1 Zahnarztpraxis, Leipzig

2 Gemeinschaftspraxis, Hamburg

3 Zahnarztpraxis, Leinfelden-Echterdingen

 

 

 


(Stand: 25.11.2015)

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