Fortbildung 2019 Neues Futter für den Kopf

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Klinisch relevante Themen – von renommierten Dozenten präsentiert

Das Fortbildungsprogramm der DGI für das kommende Jahr bietet mit 18 Praxiskursen ein breites Themenspektrum. Hinzu kommen Angebote im neuen Format DGI-SPECIAL, eine DGI-Session im Rahmen eines Symposiums in Barcelona sowie ein internationaler Workshop in Frankfurt. Auch im Bereich der Curricula wird es neue Angebote geben.

„Wir freuen uns sehr, unseren Mitgliedern und solchen, die es noch hoffentlich werden wollen, wieder ein breites Fortbildungsangebot für das kommende Jahr vorstellen zu können“, sagt DGI-Fortbildungsreferent Professor Florian Beuer (Berlin). Wie immer hat das Fortbildungsteam ein Veranstaltungspaket mit neuen und bewährten Kursen geschnürt. „Elf Kurse haben wir neu entwickelt“, berichtet Dr. Norbert Grosse, neben Professor Beuer „Mastermind“ der DGI-Fortbildung. „Hinzu kommen Praxiskurse, die bereits seit vielen Jahren immer sehr schnell ausgebucht sind und daher zu den Dauerbrennern in unserem Continuum gehören.“

Sechs Kurse setzen ihren Schwerpunkt auf implantologisch-chirurgische Aspekte, etwa die Augmentation. Dafür konnte die DGI Prof. Bilal Al-Nawas (Mainz) und Prof. Dr. Michael Stimmelmayr (Cham) als Referenten gewinnen. Drei Kurse sind modernen digitalen Konzepten gewidmet. Neben dem DVT-Fachkundekurs (mehr dazu auf Seite 349) bestreitet in München Priv.-Doz. Jan-Frederik Güth zwei Kurse mit seinen Mitstreitern aus der Zahntechnik, ZTM Hans-Jürgen-Stecher und ZTM Josef Schweiger.

Konzepte aus der Praxis. Sieben Kurse spannen den Bogen weiter. Im Mittelpunkt stehen Praxiskonzepte, die die gesamte orale Rehabilitation abdecken und verschiedene Fachgebiete integrieren. Es geht beispielsweise um „Ästhetik und Funktion im implantologisch-restaurativen Praxiskonzept“, präsentiert von Horst Dieterich in Winnenden. Auch Priv.-Doz. Dr. Gerhard Iglhaut (Memmingen) und Dr. Karl-Ludwig Ackermann geben in Praxiskursen ihre Erfahrungen weiter. Fehlen darf auch nicht der Kurs „Marketing und Management“ bei Prof. Dr. Günter Dhom in Ludwigshafen.

Veranstaltungsorte in ganz Deutschland. Nachdem die Fortbildungsorte in den letzten Jahren überdurchschnittlich häufig in Süddeutschland lagen, hat das Fortbildungsteam bewusst Fortbildungen in Norddeutschland dazu genommen, etwa einen Humanpräparatekurs an der Universität Kiel oder einen Praxiskurs in Hamburg zum Thema „Versorgung des zahnlosen Kiefers mit festsitzendem Zahnersatz auf vier/sechs Implantaten innerhalb eines Tages“. Auch der Westen der Republik ist mit Kursen in Münster („Ein erfolgreiches, schlüssiges Praxiskonzept – Implantologie und Parodontologie aus einem Guss“), in Düsseldorf („Chirurgische und biologische Komplikationen in der Implantologie – vermeiden und behandeln“) und Aachen („Schnittstellen Implantologie, Parodontologie, Prothetik“) gut repräsentiert. In Leipzig gibt Priv.-Doz. Dr. Arne Boeckler im dritten Quartal 2019 einen Überblick über die Möglichkeiten der implantologischen Rehabilitation des zahnlosen Kiefers.

Bunter wird es nicht nur bei den Veranstaltungsorten, sondern auch bei den Referenten. Das Fortbildungsteam konnte mit Prof. Dr. Patrick Schmidlin aus Zürich („Das Zürcher KISS-Prinzip“) und Dr. Jan Derks aus Göteborg erneut auch renommierte Referenten aus anderen Ländern gewinnen.

DGI-SPECIAL wird ausgebaut. Zufrieden ist das Fortbildungsteam der DGI mit dem neuen Format DGI-special, das gut angenommen wurde. Darum wird es im kommenden Jahr weiter ausgebaut. Auf dem Programm steht beispielsweise das Thema „Wissenschaft trifft Praxis: Die Evidenz in der Implantologie und ihre Konsequenzen für die tägliche Praxis“. Als Referenten konnten Dr. Jan Derks, Göteborg, und Prof. Dr. Stefan Fickl, Würzburg, gewonnen werden. Ein weiteres DGI-SPECIAL wird die Schnittstellen zwischen der Implantologie und anderen zahnmedizinischen Fachrichtungen thematisieren. Geplant ist auch ein SPECIAL rund um das Thema Implantate und Ästhetik.

Curricula für die Assistenz und Zahntechnik. Das erfolgreiche Curriculum für die Assistenz (Seite 356), das auf einem Konzept des Landesverbandes Bayern beruht, wird 2019 in die zweite Runde gehen – und soll eine kleine Schwester bekommen: Ein kompaktes Curriculum soll in zwei Modulen Zahnmedizinische Fachangestellte fit machen für die Betreuung und das Management von (Risiko-)Patienten. Vermittelt werden neben der Anatomie, die Ursachen sowie die Diagnostik periimplantärer Erkrankungen. Im zweiten Modul stehen die Beratung des Patienten und professionelle Dentalhygiene bei Implantatpatienten im Mittelpunkt, begleitet von praktischen Übungen.

Die komplexen Themen der Implantatprothetik stehen im Zentrum eines Curriculums für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker, das die DGI gemeinsam mit der Fachgesellschaft für Zahntechnik (FZT) anbietet. Ein interdisziplinäres Team aus Zahnmedizin und Zahntechnik um DGI-Fortbildungsreferent Prof. Dr. Florian Beuer vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in vier Modulen an der Charité in Berlin den vollständigen Ablauf einer Versorgung.

Internationaler Workshop. Auf der Europerio 2018 stieß ein Augmentationskonzept von DGI-Präsident Prof. Dr. Frank Schwarz bei vielen Teilnehmern auf großes Interesse: Er konnte in klinischen Studien belegen, dass extrahierte Zahnwurzeln das biologische und strukturelle Potenzial besitzen, als autologes Material zur Augmentation zu dienen. Es folgten Anfragen nach einem Workshop zu diesem Thema. Dieser wird am 13. September in Frankfurt stattfinden, aufgrund der großen Nachfrage aus dem Ausland in englischer Sprache. (Mehr Informationen: www.dgi-fortbildung.de/tooth-root-workshop)

Barbara Ritztert, Pöcking

 

 

 


(Stand: 28.11.2018)

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