Curriculum ZMFI: Fit für die implantologische Assistenz

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Das Curriculum 2018 für die Assistenz war sehr erfolgreich – Start der nächsten Serien im April 2019

Julia Sauer gehört zum Assistenzteam der Praxis Dr. Jan Tetsch & Kollegen in Münster. Sie hat das DGI-Curriculum ZMFI 2018 sammen mit 33 Kolleginnen absolviert. Sie war in der Kursserie Nord – und ist begeistert.

 

Würden Sie das Curriculum nochmals machen?

Auf jeden Fall. Es war total informativ. Schließlich lernt man ja immer dazu. Es war sehr spannend und hat viel Spaß gemacht. Besonders positiv war auch das Miteinander mit den Kolleginnen. Alle haben sich von Anfang an sehr gut verstanden, keine wurde ausgegrenzt, alle befanden sich auf einem Level, auch wenn das Alter und das individuelle Wissen durchaus unterschiedlich waren. Es hat einfach alles gepasst.

Was konnten Sie persönlich aus dem Curriculum, das ja viele Themen abdeckt, vor allem mitnehmen?

Ich habe viel über Hygiene gelernt, auch viel über Prophylaxe, was ich noch nicht wusste. Auch das Notfallmanagement und die praktischen Übungen in erster Hilfe waren sehr gut. Zugegeben: Zunächst hatte keine von uns so richtig Lust auf diesen Teil. Das hat aber unser Ausbilder Christian Prezioso ganz schnell geändert. Er hat alle begeistert, war total locker und lustig und vor allem ein Mensch, der seinen Beruf echt liebt. Das merkt man, und es sorgt dafür, dass die Informationen alle im Kopf geblieben sind. Das war überhaupt kein Vergleich zum Kurs erste Hilfe beim Führerschein.

Konnten Sie das Gelernte auch schon anwenden und umsetzen?

Auf jeden Fall. Ich kann viel besser mit den Patienten sprechen, kann Informationen besser formulieren und transportieren. Was wir über Implantologie und Implantatprothetik von unseren Lehrern gelernt haben, können wir sofort nutzen. In kritischen Situationen kann ich nun auch sofort handeln, muss nicht lange überlegen, bekomme keine Panik. Und vor allem kann ich besser mitdenken beim Assistieren. Es ist ein Gefühl, als könnte ich plötzlich die Gedanken des Chefs lesen. Ich weiß: Jetzt macht er das, jetzt macht er das – und ich verstehe nun auch, warum er das macht.

Was hat Ihnen besonders gefallen?

Generell das Klima des ganzen Kurses, der Zusammenhalt, das gemeinsame Abendessen mit den Kolleginnen – und nicht zuletzt: Die Referenten waren alle wirklich super nett.

Was würden Sie verbessern?

Ich hätte mir im Prophylaxemodul einen Hands-on-Teil gewünscht. Ich hätte es gut gefunden, wenn ich ein Polierbürstchen oder Paste bei einer Kollegin hätte ausprobieren können.

Barbara Ritzert, Pöcking

 


(Stand: 28.11.2018)

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