Kurzmeldungen

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DGI-Update in Barcelona. Auf der Basis eines Kooperationsvertrages mit der Osteology Foundation führt die DGI gemeinsame Veranstaltungen mit der Stiftung durch. Nach einem Forum im Rahmen des 32. Kongresses in Wiesbaden folgt am 25. April 2019 ein DGI-Update „Orale Implantologie“ im Rahmen des Internationalen Osteology Symposium, das vom 25. bis 27. April in Barcelona stattfindet. Im Mittelpunkt dieses Symposiums stehen unter dem Titel „NextRegeneration“ zum einen die neue Generation regenerativer Therapien und zum anderen die junge Generation von Zahnmedizinern, die durch neue Formate und günstige Teilnahmegebühren besonders angesprochen werden. Hinzu kommen besondere Sessions für Forschende in der Zahnmedizin. International anerkannte Experten präsentieren den aktuellen Wissens- und Forschungsstand und verbinden Wissenschaft mit der Praxis der oralen Geweberegeneration.

DGI-Update Oral Implantology 25. April 2019, Barcelona

 

  • In englischer Sprache, Moderatoren:
    Gerhard Iglhaut und Robert Sader,
    Deutschland

 

  • Update zu Abmessungen von Implantaten,
    Ronald E. Jung, Schweiz

 

  • Update zu Risikofaktoren,| Henning
    Schliephake, Deutschland

 

  • Update zur Hartgewebeaugmentation,
    Katja Nelson, Deutschland

 

  • Update zur Weichgewebeaugmentation,
    Stefan Fickl, Deutschland

 

  • Update zu Restaurationskonzepten
    für zahnlose Kiefer, Michael Payer,
    Österreich

 

  • Update zum CAD/CAM-Arbeitsablauf,
    Florian Beuer, Deutschland

International Journal of Implant Dentistry ist erfolgreich. Seit 2014 geben die DGI und ihre japanische Schwestergesellschaft JSOI bei der Open-Access-Abteilung des internationalen Springer-Verlages das International Journal of Implant Dentistry heraus. Seitdem macht das Journal den aktuellen Stand der Wissenschaft auf dem Gebiet der Implantologie schnell und kostenlos für alle Interessenten zugänglich und ist in der Datenbank PubMed Central verfügbar.

Von den seitdem eingereichten 463 Beiträgen wurden nach einem qualitativ hochwertigen und unabhängigen Peer Review 139 Artikel aus allen Bereichen der Implantologie zur Veröffentlichung akzeptiert. Dazu gehören systematische Literaturübersichten, prospektive und retrospektive klinische Studien, klinische Fallberichte, eingeladene Reviews sowie Beiträge aus der Grundlagen- und Materialforschung. Herausgeber sind Prof. Dr. Yoshinobu Maeda, Osaka, Japan, und Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Kassel.

Der 2016 publizierte systematische Review „Dental implants and diabetes mellitus“ führt mit Abstand die Liste der Publikation mit den meisten Zugriffen an. Bis zum Oktober 2018 verzeichnete die Statistik 9673 Zugriffe. Auf Platz zwei folgt mit 8624 Zugriffen der Artikel „Novel expandable short dental implants in situations with reduced vertical bone height ? technical note and first results“ aus dem Jahr 2017. Der ebenfalls im Jahr 2017 publizierte Artikel „Mucositis, peri-implantitis, and survival and success rates of oxide-coated implants in patients treated for periodontitis 3- to 6-year results of a case-series study” wurde bislang 3688 Mal abgerufen.

Der Tätigkeitsschwerpunkt der DGI. Mitglieder der DGI können den Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie direkt bei der DGI beantragen. Die Berechtigung zum Führen des Tätigkeitsschwerpunktes ist ab Datum der Ausstellung fünf Jahre gültig. Der Tätigkeitsschwerpunkt ist schildfähig und kann auf dem Briefbogen geführt werden. Wenn gewünscht, wird er in der Mitgliederliste auf der DGI-Homepage ausgewiesen und steht Patienten bei der Behandlersuche als Information zur Verfügung.

Zertifizierungs-Voraussetzungen:

 

  • Nachweis über ein erfolgreich absolviertes
    Curriculum Implantologie bei
    einer wissenschaftlichen Gesellschaft
    mit mindestens 130 Stunden Unterricht
    (z. B. DGI, DGZI, DGMKG)

 

  • Nachweis einer mindestens dreijährigen
    implantologischen Tätigkeit durch
    Kurz-Vita und den ausgefüllten Vordruck
    „Erklärung über Berufserfahrung“

 

  • Nachweis über mindestens 200 gesetzte
    Implantate oder mindestens 70
    chirurgisch und prothetisch versorgte
    Patientenfälle je Kiefer, bei denen alle
    Indikationsklassen vertreten sein müssen.
    Zu dokumentieren ist dies durch
    eine Liste mit patientenbezogenen Daten,
    z. B. Patientennummer, Anzahl,
    Marke und Lage der gesetzten Implantate,
    Datum der Implantation und prothetischen
    Versorgung, ergänzt mit
    zehn OPGs und dem Vordruck „Versicherung
    über gesetzte Implantate“

 

  • Für die Prüfung der eingereichten Unterlagen,
    das Ausstellen des Zertifikats,
    das Siegel und die Kennzeichnung
    Ihrer Qualifizierung auf der DGIHomepage
    wird eine Verwaltungsgebühr
    in Höhe von 250,00 Euro erhoben

Voraussetzungen für die Rezertifizierung nach 5 Jahren:

 

  • Schriftliche Bestätigung auf einem
    Formblatt, dass der/die TSP-Inhaber(
    in) in den zurückliegenden fünf
    Jahren mindestens 200 Implantate gesetzt
    oder mindestens 70 Patientenfälle
    je Kiefer chirurgisch und prothetisch
    versorgt hat, bei denen alle Indikationsklassen
    vertreten waren

 

  • Der Nachweis von mindestens 100
    Fortbildungspunkten im Bereich der
    Implantologie aus den zurückliegenden
    fünf Jahren

 

  • Für die Prüfung der eingereichten Unterlagen,
    das Ausstellen des Zertifikats,
    die Aktualisierung Ihrer Angaben
    auf der Homepage sowie das Siegel
    wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe
    von 100,00 Euro erhoben.

Die Qualifikation des Curriculums erhalten. Im Jahr 2010 beschloss die Konsensuskonferenz Implantologie, dass zur Aufrechterhaltung besonderer Qualifikationen – ein Curriculum gehört dazu – der Erwerb von 250 Fortbildungspunkten über einen Zeitraum von fünf Jahren erforderlich ist. 60 Prozent dieser Punkte sollen bei der Fachgesellschaft erworben werden, bei der die Qualifikation erlangt wurde. Auch die Patienten wissen, dass eine Qualifikation auf dem neuesten Stand des Wissens gehalten werden muss. Viele Menschen suchen daher täglich auf der Website der DGI nach Zahnärztinnen und Zahnärzten, deren Qualifikation auf dem neusten Stand ist. Deshalb empfiehlt die DGI, die erworbene Qualifikation zu erneuern und dies auch mit einem aktuellen Zertifikat für die Praxis und einem entsprechenden Hinweis in der Zahnarzt-Suche auf der DGI-Homepage für Patienten zu dokumentieren.

Barbara Ritzert, Pöcking

 

 

 


(Stand: 28.11.2018)

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Der Präsident der DGI, Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz mit einem Statement

zum Statement Prof. Grötz

Aktuelle Ausgabe 2/2020

Im Fokus

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  • Zahnimplantate bei Diabetes mellitus
  • Zirkonoxid in Einzelzahnlücken

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