Fortbildung 2021 für Assistenz und Zahntechnik

Die Curricula für ZMF/ZFA und die Zahntechnik starten alle im ersten Quartal 2021

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Schlüsselwörter: Assistenz Curricula DGI-Fortbildung Zahntechnik

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie gibt es gute Nachrichten aus der DGI-Fortbildung: Die Serie Bayern des Curriculums ZMFI für zahnmedizinisches Fachpersonal wird im Dezember starten. Das Curriculum wurde vom Landesverband Bayern schon in den 2000er-Jahren auf den Weg gebracht und ist seit zwei Jahren auch bundesweit verfügbar. Absolviert haben es mehr als 300 Teilnehmerinnen.

Um gegen Überraschungen gefeit zu sein, findet das erste Modul online statt. „Es gibt noch wenige freie Plätze“, sagt Venja Lehmann von der youvivo GmbH. Buchbar sind natürlich auch noch die Kursserien im Norden und in der Mitte der Republik. Diese starten am 26. März 2021 in Hamburg und Bamberg.

Das Curriculum „Professionelle Betreuung von Implantatpatienten“ war die Antwort der DGI auf die wachsende Bedeutung einer kontinuierlichen und kompetenten Betreuung von Patientinnen und Patienten mit implantatgetragenem Zahnersatz. „Denn Implantate stellen andere Anforderungen als Zähne“, betont DGI-Präsident Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz, dem dieses Curriculum sehr am Herzen liegt. Das Curriculum umfasst zwei Module an einem Wochenende. Der nächste Termin ist am 19./20. Februar 2021. Im Modul 2 trainiert Dr. Tracey Lennemann mit den Teilnehmerinnen die richtige Ansprache von Patienten und vor allem die professionellen Prozesse bei der Reinigung und Pflege von Implantaten und Zähnen.

Das Curriculum für die Zahntechnik, das die DGI in Zusammenarbeit mit der Fachgesellschaft für Zahntechnik anbietet, startet Mitte Januar 2021. Es umfasst vier Module, die den vollständigen Ablauf einer Versorgung vermitteln – beginnend mit der Planung über den chirurgischen Eingriff, die provisorische Versorgung bis hin zu den prothetischen Detailschritten, kurz: den Weg zum interdisziplinären Behandlungserfolg.

Neuer Referent im Curriculum PBI

Zahnarzt Philipp Bilobrk dr. med. dent. wird im kommenden Jahr das Modul 1 des Curriculums „Professionelle Betreuung von Implantatpatienten“ zusammen mit DGI-Präsident Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz präsentieren. Seit zwei Jahren ist er Weiterbildungsassistent Oralchirurgie in der Tagesklinik MKG-Burgstraße von Professor Grötz und seinen Kollegen in Wiesbaden sowie an der Klinik für MKG-Chirurgie der Helios Dr. Horst Schmidt-Kliniken. Studiert hat Philipp Bilobrk an der Universität seiner Geburtsstadt Rijeka in Kroatien, wo er sein Studium 2014 mit dem Abschluss dr. med. dent., einem sogenannten Berufsdoktorat, abschloss.

Dass der junge Zahnarzt danach in Deutschland arbeiten wollte, war naheliegend – er hat eine bayerische Großmutter, die ihren Mann auf einer Schiffsreise kennengelernt hatte, er war der Kapitän. „Da meine Mutter eine enge Verbindung nach Deutschland hat, wuchs ich auch mit der deutschen Kultur auf“, erzählt Bilobrk. Der übliche Sprachtest war für ihn kein Problem, eine (zahn-)ärztliche Approbation aus einem EU-Land wird hierzulande anerkannt, selbst wenn der Amtsschimmel sich in seinem Fall zunächst grundlos störrisch zeigte.


(Stand: 25.11.2020)

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In Memoriam an Karl-Ludwig Ackermann. Ein Nachruf von Prof. Dr. Günter Dhom und Gedenken an einen ganz „Großen“ der Zahnmedizin. 

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  • S3-Leitlinie Ersatz fehlender Zähne mit Verbundbrücken
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