DGI-Fortbildung 2023

Ein breit aufgestelltes Angebot für den Praxiserfolg

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Schlüsselwörter: DGI-Fortbildung 2023 DGI-Vorstand Dr. Norbert Grosse

Die Umsetzung der Implantologie in zahnärztlichen Praxen erfolgt sehr unterschiedlich. „Manche Kolleginnen und Kollegen bevorzugen die eher einfachen, sicheren Patientenfälle, die sich durch ein gutes Knochenangebot und weniger schwierige ästhetische Anforderungen auszeichnen. Das sind die insgesamt eher risikoarmen Implantatversorgungen. Bei anderen Kolleginnen und Kollegen ist ein höheres Behandlungsniveau an der Tagesordnung“, sagt Dr. Norbert Grosse von der DGI-Fortbildung. „Bei diesem Level geht es um digital basierte Planungen, computergesteuerte Implantationen, ästhetisch schwierige Ausgangssituationen, Sofortversorgungen und/oder aufwendigere augmentative Maßnahmen am ortsständigen Knochen.“


Das Team von der DGI-Fortbildung steht darum in jedem Jahr vor der alten und neuen Herausforderung, ein Fortbildungsprogramm zu entwickeln und anzubieten, das den unterschiedlichen Bedürfnissen der fortbildungsinteressierten Zahnärztinnen und Zahnärzte Rechnung trägt.

Praxisorientiert und wissenschaftsbasiert. Damit nicht genug, muss die aktuelle Fortbildung selbstverständlich nicht nur praxisorientiert, sondern auch wissenschaftsbasiert sein: Die Referentinnen und Referenten in den Kursen und Curricula integrieren fortlaufend neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Selbst wenn ein Praxiskurs erneut unter demselben Titel angeboten wird wie im Vorjahr, bedeutet dies nicht, dass der Dozent auch dasselbe vermittelt wie im vorherigen Kurs, denn die Inhalte werden stets auf den neuesten Stand gebracht.

In den zumeist eintägigen Praxiskursen (Continuum) werden 2023 spezielle Themen von hochkarätigen Referenten – in der Regel verbunden mit einem Hands-on-Training – aufgegriffen und vertieft. Wenn möglich, finden diese Kurse im persönlichen Umfeld, also in der Praxis des Referierenden statt, um die jeweiligen Behandlungskonzepte besser einsehen und erfahren zu können.

„Die ganz großen Themen – die sogenannten ,game changer‘ – mögen in der Implantologie vielleicht im Moment fehlen“, sagt Dr. Grosse, „aber ein Fachgebiet lebt auch von den vielen kleinen Details, den Veränderungen und Entwicklungen, die man nur vor Ort in Kursen erkennen und erfahren kann.“

Ein umfangreiches Angebot. Diesen Erfordernissen trägt die DGI-Fortbildung auch im Jahr 2023 mit einem breit aufgestellten Fortbildungsprogramm wieder Rechnung. Der Bedarf nach Neuem wird bei der Planung der Angebote ebenso beachtet wie der Wunsch nach Vertiefung des teilweisen Bekannten mit anderen Referenten und Themenvariationen. Ein Beispiel dafür ist etwa die Sofortimplantation.

Präsentiert werden natürlich auch verschiedene Augmentationsmethoden sowie „Heilungsbeschleuniger und Unterstützer“. Weitere „Überthemen“ sind die Abgrenzung zu parodontologischen Konzepten, aktuelle Entwicklungen und Trends in der Implantatprothetik oder auch der aktuelle Stand auf dem Gebiet der Keramikimplantate. Kurz: Das Fortbildungsprogramm der DGI für das Jahr 2023 zeichnet sich durch ein breites Themenangebot aus.

Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihr Wissen nicht nur punktuell verdichten wollen, sondern einen ganzen Behandlungssektor in ihrer Praxis entweder neu etablieren oder intensivieren wollen, finden das dafür konzentrierte Wissen in den Modulen in der beiden Compact-Serien. Die ästhetische Implantologie steht im Mittelpunkt der einen, die CAD/CAM-Technologie im Zentrum der zweiten.

Zu Recht stolz ist das Team auf ein neues Angebot für junge Zahnärztinnen und Zahnärzte (siehe Box unten): Zwei leitende Oberärzte von zwei Universitäten geben ihr Wissen und ihre Erfahrung in einer kleinen Serie zur zahnärztlichen oralen Chirurgie weiter. „Wir verfolgen damit das Ziel, die fehlenden Elemente der universitären Ausbildung in die erste Phase der Praxistätigkeit einzubringen“, beschreibt Dr. Grosse die Überlegungen, die zu diesem Angebot geführt haben.

„Wer auf dem Gebiet der oralen Chirurgie sein Wissen vertiefen will, dem gibt die Serie die Sicherheit im Umgang mit diesem Behandlungssektor“, sagt DGI-Fortbildungsreferent Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas (Mainz). Die praktischen Übungen stehen daher im Vordergrund.

Chirurgie, wie sie nicht im Buche steht

Zwei Oberärzte, zwei Lehrmeinungen, zwei Universitätskliniken, drei Kurse – das sind die Zutaten, aus denen das Team der DGI-Fortbildung ein neues Angebot entwickelt hat, das sich an junge Zahnärztinnen und Zahnärzte richtet. Der Titel: „Chirurgie: Wie sie nicht im Buche steht“.


PD Dr. Puria Parvini, leitender Oberarzt der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Implantologie am Universitätsklinikum Frankfurt/Main, und sein Kollege PD Dr. Dr. Keyvan Sagheb von der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universitätsmedizin Mainz vermitteln erforderliches Wissen für die Implantatchirurgie, das direkt in der Praxis umgesetzt werden kann. Im Mittelpunkt stehen vor allem viele praktische Übungen, bei denen das beste Vorgehen in der Implantatchirurgie vermittelt wird, auch im Notfall und bei Stress. Der erste Kurs findet am 10. März 2023 statt. Die folgenden Kurse finden am 2. Juni und 18. August 2023 jeweils in der Landeszahnärztekammer in Mainz statt.


(Stand: 22.11.2022)

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