Gesellschaft

Hier finden Sie alle Hinweise zu den Fortbildungskursen, Mitteilungen der Gesellschaften, Diskussionen, Tagungskalender- und Berichte, thematisch und chronologisch sortiert.

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DGI NACHRICHTEN
Ausgabe: 03/2017
Dank an die Schriftleiter der ZZI

Die Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie (ZZI) stellt sich neu auf. Die bisherigen Schriftleiter Prof. Dr. Dr. Stefan Schultze-Mosgau sowie Prof. Dr. Kai-Hendrik Bormann und Dr. Peter Gehrke, beide zuständig für den Praktikerteil der Zeitschrift, treten für ein neues Team ab, das sich mit der Ausgabe 4/2017 zusammenfinden wird.
Prof. Dr. Dr. Stefan Schultze-Mosgau hat die ZZI bis zum Anfang dieses Jahres in seiner sehr geradlinigen und wissenschaftlichen Ausrichtung als Wissenschaftlicher Schriftleiter geführt und für einen qualitativ hohen Standard der Zeitschrift gesorgt. Dies hat er nicht nur auf den wissenschaftlichen Teil beschränkt, sondern er hat sich ebenso dafür eingesetzt, dass gezielt und verstärkt Beiträge „aus der Praxis für die Praxis“ veröffentlicht werden, in denen mit Fallbeispielen den Kollegen praxisnahe Behandlungsoptionen aufgezeigt werden. Es war ihm wichtig, die Kollegen in ihrem implantologischen Tätigkeitsprofil zu unterstützen und ihr Portfolio zu bereichern.
Als neuer Schriftleiter firmiert bereits Anfang dieses Jahres Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas. Prof. Al-Nawas und sein neues Team haben sich das Ziel gesetzt, die ZZI „moderner, emotionaler und mehr an den Mitgliedern ausgerichtet“ zu gestalten. Nach dem Wechsel in der Schriftleitung des wissenschaftlichen Teils zu Beginn des Jahres werden im Herbst 2017 auch die Verantwortlichkeiten für den Praktikerteil wechseln.
Sowohl Dr. Peter Gehrke als auch Prof. Dr. Kai-Hendrik Bormann haben sich hier fünf Jahre lang engagiert eingebracht. Dr. Gehrke hat u. a. über seine persönlichen Kontakte Autoren aus Italien mit hohem Qualitätsanspruch für die ZZI gewinnen und somit die Zeitschrift auf „europäischer“ Ebene in den Fokus rücken können. Seine Untersuchung zum Thema „Die implantologische Profession in der Genderperspektive: Chancen und Karrierewege“, die er zusammen mit Dr. Angela Boll durchführte, wurde sogar mit dem ZZI-Preis ausgezeichnet.
Seine Expertise auf dem Gebiet der Oralchirurgie sowie den regen und intensiven Austausch mit nationalen und internationalen Wissenschaftlern ließ Prof. Dr. Kai-Hendrik Bormann in seine Arbeit für die ZZI einfließen. Seine oralchirurgische Praxis in Hamburg und sein Engagement in der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (u. a. als Co-Autor der S3-Leitlinien zum Thema Zahnimplantate bei Diabetes mellitus) nehmen inzwischen seine Zeit mehr und mehr in Anspruch.
Im Herbst wird ein neues Team mit einem neuen Konzept die Schriftleitung übernehmen. Mehr dazu erfahren Sie in der nächsten Ausgabe.
Der Deutsche Ärzteverlag dankt Prof. Schultze-Mosgau, Dr. Gehrke und Prof. Bormann für die positiven Impulse sowohl in Richtung Wissenschaft als auch für die gesamte Publikationsqualität, die den herausragenden Ruf und das sehr hohe Niveau der ZZI in den vergangenen Jahren mit geprägt und gefestigt haben. Wir freuen uns darauf, den Rat dieser erfahrenen Kollegen auch künftig einholen zu dürfen.

 

 

 

 

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Ausgabe: 04/2017
Implantologie zwischen Empirie und Evidenz

Jahrzehntelang resultierte der Erkenntnisgewinn in der Implantologie aus zufälligen Beobachtungen und dem mutigen Vorangehen einzelner Kollegen. Diese Art des Erkenntnisgewinns – auch Empirie genannt – hat über Jahrhunderte den medizinischen Fortschritt geprägt. Anderseits wollen wir und unsere Patienten langfristig sichere Behandlungen mit geringem Risiko und einem möglichst vollständig kalkulierbaren Behandlungserfolg. So wird mehr und mehr der Ruf nach der gegenwärtig besten wissenschaftlichen Evidenz laut, was zunehmend auch in der Implantologie zur Erarbeitung von wissenschaftlichen Leitlinien führt.
Ein Abweichen von diesen Leitlinien, die eine Behandlungsempfehlung darstellen und keinesfalls Richtlinien sind, wird zwar ausdrücklich befürwortet, fällt aber dem einzelnen Behandler zunehmend schwer. Das 24. Sommersymposium des MVZI im DGI e.V. widmete sich dieser Problematik, um sie aus den verschiedensten Blickrichtungen unseres Fachgebiets zu beleuchten.
In den Räumen des Hotels Bellevue mit seinem unvergleichlichen Canaletto-Blick auf die Dresdner Altstadt trafen sich am 16. und 17. Juni 270 Zahnärzte, Zahntechniker und MKG-Chirurgen. Parallel gab es ein gesondertes Programm, an dem 115 zahnärztliche Helferinnen teilnahmen.

Konzepte für Einsteiger zum Einstieg

Bereits am Donnerstag konnte der Vorkongress mit einem Novum aufwarten: Die Veranstaltung „Next Generation – Implantologie im Praxisalltag“ war vor allem für die jungen Kollegen und Implantologie-Einsteiger gedacht. Unter der erfrischenden Moderation des Kongresspräsidenten Matthias Schneider, Dresden, präsentierten junge niedergelassene Kollegen in vier Vorträgen konkrete Beispiele, wie man chirurgische und prothetisch-implantologische Leistungen in das eigene Praxiskonzept implementieren kann. Auch in dieser Sitzung lag der Fokus schon auf dem Kongressthema – Empirie und Evidenz der Therapieentscheidungen im implantologischen Alltagsgeschäft. Daraus entwickelte sich eine sehr offene Diskussion, welche bei herrlichem Wetter und einem Grillbuffet im historischen Biergarten oberhalb der Elbwiesen einen geselligen Ausklang nahm.
Nach diesem Auftakt wurden die Teilnehmer am Freitagmorgen durch die Mitglieder des VARIOSO Ensemble musikalisch begrüßt. Als Vertreter der Stadt Dresden beschrieb Bürgermeister Hartmut Vorjohann in seinen Grußworten die Bedeutung des Medizinstandortes Dresden und seine ganz persönlichen Erfahrungen als Patient.
Nach der offiziellen Begrüßung durch den Tagungspräsidenten und Präsidenten des MVZI Matthias Schneider sowie den Tagungsleiter Falk Nagel, Dresden, startete das wissenschaftliche Programm mit einer profunden Standort- und Begriffsbestimmung durch Dominik Groß, Aachen. Als inhaltliche Fortführung des Themas und klinisch-praktische Konsequenz stellte acht verbindliche Parameter einer ethisch korrekten Implantologie vor.
Mit Hans-Jürgen Hartmann, Marbella, war es den Organisatoren gelungen, ein „Urgestein“ der deutschsprachigen Implantologie einzuladen. Er berichtete aus seinem reichen Erfahrungsschatz aus über 30 Jahren praktischer Implantologie, den Irrungen und Wirrungen der Frühphase und der natürlichen Notwendigkeit des empirischen, ärztlichen Handelns bei der Entwicklung einer relativ jungen Disziplin wie der Implantologie. Aktuelle Versuche, das gesamte zahnärztliche Handeln rein auf evidenzbasierte Therapien zu beschränken wurden vom Referenten mit sachlicher vorgetragener Skepsis bewertet.
Auch der nächste Referent, Martin Brückner aus Dresden, blickte auf seine langjährige, zu großen Teilen empirisch gewonnene implantologische Erfahrung in der eigenen Praxis zurück. Sein Fazit für langfristigen Erfolg: wenige Systeme gute beherrschen und „üben-üben-üben!“.

Die Tücke steckt immer im Detail

In Ihren Vorträgen zu „kurzen und dünnen Implantaten“ sowie zu „konischen vs. parallelwandigen Implantaten“ gaben die erfahrenen Referenten Bilal Al-Nawas, Mainz/Halle und Knut A. Grötz, Wiesbaden, einen perfekten Überblick über Indikationen, Vorteile und Grenzen der unterschiedlichen Implantatdesigns. Auch hier wurde klar herausgearbeitet: die Tücke steckt im Detail. Vor allem machen es individuelle, allgemeinmedizinische Begleitumstände unserer Patienten oft nicht möglich, sich bei Therapieentscheidungen auf evidentes Wissen zu berufen.
Der Nachmittag startete mit einem Streitgespräch zwischen Jörg Wiltfang, Kiel, und Knut A. Grötz zur aktuell viel diskutierten Frage „Sind Implantate bei Bisphosphonat-Patienten kontraindiziert?“. Die erfahrenen Kollegen diskutierten dabei die vorliegenden Leitlinien, gaben klinische Empfehlungen und mussten doch feststellen, dass im klinischen Alltag die Therapieentscheidung in diesem Risikobereich momentan nicht unbedingt evidenzbasiert getroffen werden kann. Die Experten betonten, dass der Knochen aufgrund der gehemmten Resorption nekrotisch wird und sich somit ein typischer periimplantärer Abbau röntgenologisch nicht unbedingt zu erkennen ist. Zur Verlaufskontrolle ist daher die Sondierungstestung auf Blutung das wichtigste Kriterium bei der Beurteilung der individuellen Risikolage.
Über „etwas andere Implantate“, nämlich das sogenannte Zygoma-Implantat, berichtete Alfons Eißing aus Lingen. Wie später im Programm nochmals ausführlich thematisiert, zeigte sich schon hier, dass angulierte Implantate mittlerweile einen festen Indikationsraum im implantologischen Therapiespektrum einnehmen. Eine Einschätzung zu möglicherweise später auftretenden Veränderungen der periimplantären Strukturen lässt sich bei der aktuellen Datenlage allerdings noch nicht treffen.

Hygienesicherung auf dem Prüfstand

Spannend wurde es beim Vortrag von Lutz Jatzwauk, Krankenhaushygieniker aus Dresden, der die Evidenz und Empirie in der Hygiene beleuchtete. Der Experte setzte sich kritisch mit scheinbar feststehenden und oftmals sehr kostenintensiven Maßnahmen zur Hygienesicherung in der zahnärztlichen Praxis auseinander. Zu diesen gehören etwa Maßnahmen zur Verhinderung einer Legionellenbesiedlung der wasserführenden Systeme, die Sterilisation von Implantatabutments, die präoperative Hautdesinfektion oder die Anwendung von Chlorhexamed zur Implantatdesinfektion.
Aus seiner niedergelassenen Praxis präsentierte Jörg Wiegner aus Saalfeld eine ambitionierte Studie zum Auftreten periimplantärer Infektionen. Anhand von prospektiv erhobenen Daten bei seinem umfangreichen Patientenklientel konnte er klar herausarbeiten, dass im Vergleich zu anderen Faktoren wie etwa dem Rauchen, das Risiko für periimplantäre Infektionen bei parodontal vorerkrankter Patienten signifikant am höchsten lag.
Zum Abschluss des Nachmittagsprogramms gab Wolfram Knöfler aus Leipzig einen Einblick in die Ergebnisse einer weiteren, sehr umfangreichen Versorgungs-Studie. Auch hier konnte er typische Risikomerkmale für einen langfristigen Erfolg von Implantaten, auch an kompromittierten Patienten, herausstellen.
Das gesellschaftliche Highlight bildete auch in diesem Jahr wieder die MVZI-Party. Vor allem der mittlerweile deutschlandweit bekannte Dresdner Comedian Olaf Schubert begeisterte bei diesem Heimspiel die Partygäste mit seinem „implantologisch angehauchten“ Programm nachhaltig.

Die Rolle der Zähne für die Evolution

Der zweite Kongresstag startete mit dem traditionellen, besonderen Vortrag. Entsprechend dem Kongress Thema wurde die Rolle der Zähne für die menschliche Evolution durch den Zahnarzt und Archäologen Kurt W. Alt aus Krems (Österreich) in beindruckender Breite näher beleuchtet. Das Auditorium war begeistert von der großartigen und kurzweiligen Erweiterung des Allgemeinwissens in nur 45 Minuten.
Der weitere Sonnabendvormittag stand unter dem Vorzeichen implantatprothetischer Themen. Torsten Mund, Greifswald, beleuchtete „Mythen und Wahrheit zur Periimplantitis“ aus prothetischer Sicht. So sollten bei parafunktionell aktiven Patienten Implantatkronen prophylaktisch mit sehr flachem Höckerprofil und schmalen, wenig konturierten Kronen im Seitenzahnbereich versorgt werden. Entgegen noch oftmals bestehenden „empirischen“ Vorurteilen, ginge, so der Referent, von einem Kronen-Implantat-Verhältnis von 2:1 hingegen kein höheres „evidenzbasiertes“ Risiko aus.
Über den „Mut zu haben, etwas nicht zu tun“ sprach der Dresdner Prothetiker Michael Walther. Er stellte seinen Fokus auf Konzepte mit reduzierter Implantatanzahl. So ist dies bei festsitzenden Versorgungen die mittlerweile wissenschaftlich gut untersuchte verkürzte Zahnreihe.
Aspekte für und wider dem kieferorthopädischen Lückenschluss wurden von der langjährigen Klinikoberärztin und nun in Dresden niedergelassenen Kollegin Eve Tausche sehr strukturiert und fundiert vorgetragen.

Periimplantitis nicht immer bakteriell verursacht

Klar prothetisch fokussiert gab im Anschluss Peter Pospiech aus Berlin einen Überblick über die Rolle von Evidenz und Empirie bei keramischen Abutments und Suprastrukturen. Sein Lob galt dem einteiligen Standardaufbau auf Weichgewebeniveau – dem „VW-Käfer“ der Implantatprothetik. Eher kritisch betrachtet er moderne Hybridkomposite – oft fälschlich als Keramiken beworben – als Gerüst- und Kronenmaterial.
Dass eine periimplantäre Erkrankung nicht immer primär bakteriell hervorgerufen wird, stellte Thomas Barth, Leipzig, anhand von gut dokumentierten Fällen aus dem klinischen Alltag eindrucksvoll dar.
Einen weiteren Höhepunkt stellte der im letzten Teil des wissenschaftlichen Programms platzierte Übersichtsvortrag von Markus Schlee, Forchheim, zur Ätiologie und Pathogenese der Periimplantitis dar. Neben einem hervorragenden und kritischen Überblick über die aktuelle Literatur, gab er klare Empfehlungen für die tägliche Praxis. So sind nach seiner Einschätzung lediglich fünf Prozent aller Periimplantitisfälle tatsächlich primär bakteriell entzündlich verursacht. In diesen Fällen ist für ihn mangels aktuell bereits funktionierender Techniken zur intraoralen Dekontamination der Implantatoberflächen die konsequente Explantation die Therapieempfehlung.

Patientenrechtegesetz und Aufklärung

In ihrem Vortrag „Evidenz und Empirie im Recht“ führte Rechtsanwältin Kerstin Peschel, Meißen, die Teilnehmer dann zu den Notwendigkeiten und Konsequenzen, welche sich aus dem aktuellen Patientenrechtegesetz im klinischen Alltag ergeben. Kommt es zum Streitfall, erscheint mangelnde oder mangelhafte Aufklärung weiterhin als das bedeutsamste Problem.
Zum Abschluss des wissenschaftlichen Programms wurde einerseits mit der Darstellung von Matthias Schulz, Dresden, von Ergebnissen der Grundlagenforschung zu systemischen Glukokortikoidgaben und andererseits mit klinischen Beispielen zum Weichgewebemanagement um Implantate durch den Dresdner Martin Brückner noch einmal die ganze Spannbreite der Implantologie dargestellt.
Neben dem traditionell sehr gut besuchten, zweitägigen Helferinnenprogramm erhielten die von Seiten der Industriepartner an beiden Kongresstagen ausgestalteten und mit erfahrenen Referenten besetzten Hands-On-Kurse und Tischdemonstrationen wieder einen hohen Zuspruch von Seiten der Kongressteilnehmer. Auch die parallel zum Kongress stattgefundene Industrieausstellung war gut besucht.?

PD Arne Boeckler

Fotos: Stefan Sachs

 

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Ausgabe: 04/2017
Zahnarzt in Peking

Dr. Paul Wiedemann, M.Sc., neues Mitglied der DGI seit September, arbeitet seit April 2017 als Zahnarzt in Peking. Warum es ihn in den fernen Osten gezogen hat und welche Erfahrungen er dort macht, beschreibt er im Interview mit der Redaktion.

Was hat Sie dazu bewogen, in China zu arbeiten?
Ich habe in Ungarn studiert und danach an der Danube Private University in Österreich gearbeitet und dort auch mein Masterstudium absolviert. Darum wollte ich – daran anknüpfend – noch in einem anderen Land arbeiten. Allerdings haben mich die angebotenen Arbeitsplätze in Europa nicht so sehr angesprochen. Anders war dies mit einer Anzeige, in der mein jetziger Arbeitgeber eine Stelle ausgeschrieben hatte. Ich habe angerufen, bin hingeflogen – und es passte. Vor einem halben Jahre bin ich nach China gezogen und lebe und arbeite seitdem in Peking.

Wer ist Ihr Arbeitgeber?
Ich arbeite für eine chinesisch-deutsche Klinikgruppe, die auch gerade nach Shanghai expandiert. Unsere Klinik ist daher nach deutschem Vorbild aufgebaut, die Orientierung an der deutschen Zahnmedizin ist Prinzip. Wir arbeiten mit deutschen Firmen zusammen und setzen deutsche Behandlungskonzepte um, die in China sehr geschätzt werden. Darum sind Ärzte und Zahnärzte aus der Bundesrepublik sehr angesehen, und ich habe daher auch mehrere Kollegen, die aus Deutschland stammen.

Wie erleben Sie die Zahnmedizin in China?
Auf jeden Fall war ich von der Qualität der Zahnmedizin an unserer Klinik positiv überrascht. Die Chirurgen sind exzellent. Wir haben auch viele Patienten. Ich alleine setzte pro Monat etwa 150 Implantate, da ich ausschließlich oralchirurgisch arbeite. Das gibt natürlich viel Routine und ich kann sehr viel Erfahrung sammeln. Die Patienten, die ich sehe, sind vorbehandelt und nach der chirurgischen Behandlung übernimmt sie mein prothetisch tätiger Kollege. Der Austausch zwischen uns Ärzten ist sehr intensiv, sodass dies gut funktioniert.

Wie kommunizieren Sie mit Ihren Patienten?
Ich habe einen Übersetzer. Ich spreche Englisch und er übersetzt ins Chinesische. Aber ich lerne auch Mandarin und habe mir bereits einen Grundwortschatz angeeignet. Denn die Sprache ist natürlich für eine gute zwischenmenschliche Beziehung generell und zu Patienten vor allem von außerordentlicher Bedeutung.

Wie erleben Sie Ihre Patienten?
Das Basiswissen über Medizin und Gesundheit ist bei der älteren Generation nicht sehr ausgeprägt. Wer heute älter ist als 50 Jahre, ist in einer Zeit aufgewachsen, in der andere Prioritäten gesetzt wurden als Zahngesundheit. Darum spielt bei uns die Aufklärung eine ganz große Rolle. Das funktioniert auch sehr gut. Generell sind die Unterschiede zwischen deutschen und chinesischen Patienten jedoch gering. Allerdings ist es den Patienten hierzulande wichtig, dass eine Behandlung schnell abgeschlossen wird. Ihre Bereitschaft für wiederholte Termine ist deutlich geringer als in Deutschland.

Eine Implantatbehandlung gehört in China sicherlich nicht zu jenen Therapien, für die das Gesundheitswesen aufkommt. Wie ist das geregelt?
In China ist es sehr verbreitet, dass die junge Generation für die ältere bezahlt, Kinder übernehmen daher sehr häufig medizinische Kosten für ihre Eltern. Das funktioniert hier gut, obwohl die Preise einer Implantattherapie mit jenen in Deutschland vergleichbar sind.

Würden Sie Kolleginnen und Kollegen empfehlen, in China zu arbeiten, und wagen Sie schon ein erstes Fazit nach dem ersten halben Jahr?
Die Arbeit hier ist sehr interessant. Die Kulturen sind verschieden, aber das macht die Tätigkeit spannend und man macht ganz besondere Erfahrungen. Vor allem erlebt man hier, dass man Zahnmedizin auch mit weniger Bürokratie betreiben kann. Diese ist hier überschaubar. Um es etwas zuzuspitzen: Zahnmedizin in China ist etwas für Kolleginnen und Kollegen, die gerne behandeln und arbeiten und weniger schreiben wollen.

Das Interview führte Barbara Ritzert, Pöcking.

Fotos: privat

 

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Ausgabe: 04/2017
Auf dem Weg zum Erfolg

Am 11. Oktober 2017 beschloss der DGI-Vorstand die Implementierung eines Mentoren-Programmes. Das Ziel: Der kollegiale Austausch mit erfahrenen Kollegen soll Teilnehmerinnen und Teilnehmer des DGI-APW-Curriculums Implantologie auf ihrem beruflichen Weg unterstützen, zu Könnern in der Implantologie zu werden.

Der Austausch und die Weitergabe von Wissen sowie die Forschung rund um die dentale Implantologie und Implantatprothetik sind Kernpunkte der kollegialen Gemeinschaft in der DGI. Der Grundstein für eine fundierte implantologische Ausbildung kann für interessierte Studierende schon im „Electivum“ im Rahmen des Studiums gelegt werden. Dieses freiwillige Engagement wird im DGI-APW-Curriculum Implantologie anerkannt und angerechnet. Der zertifizierte Abschluss der größten implantologischen Fachgesellschaft Europas in Zusammenarbeit mit der APW und der DGZMK erfordert darüber hinaus eine Prüfung sowie eine absolvierte Supervision und Hospitation. Bestandteil des Curriculums ist auch das e.Learning-Programm der DGI, die e.Academy. Es ermöglicht bequemes Lernen und Auffrischen sowie ersetzt die schriftliche Prüfung vor der mündlichen Abschlussprüfung.
Da der interkollegiale Austausch der DGI sehr am Herzen liegt und ein integraler Bestandteil beim Erlernen der zahnärztlichen Implantologie und deren Integration in die eigene Praxis ist, stellt die DGI den Teilnehmern der Curricula ab 2018 Mentoren zur Seite. Dabei handelt es sich um die den Teilnehmern bekannten Referenten des Curriculums und ausgewählte Kolleginnen und Kollegen aus den Hospitations- und Supervisionspraxen und -kliniken der DGI. Auch Mitglieder der Nexte Generation der DGI haben sich bereit erklärt, als Mentoren zu fungieren.
Die Mentoren, sinnvollerweise in geografischer Nähe des Teilnehmers, werden von der DGI/APW zugeteilt. Sie fungieren als Ansprechpartner für implantologische Fallplanungen und unterstützen bei Fragen zur Umsetzung der Implantologie in der eigenen Praxis. Ziel ist ein enge partnerschaftliche Begleitung der implantologischen Ausbildung der Curriculums-Teilnehmer und deren fachlicher Entwicklung. Ein Abschluss des Curriculums mit der Prüfung kann hiermit für einige Teilnehmer unterstützt oder ermöglicht werden.
Dieses Konzept birgt die Chance für eine längerfristige regionale Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen aus Kliniken und Praxen und unterstützt die Integration junger Kollegen in regionale Netzwerke. Die Mentoren stehen darüber hinaus für die Pflichthospitation und weitere fakultative Hospitationen zur Verfügung. Das Forum „Ask the expert“ im DGINET, der Website der DGI, ergänzt dieses Angebot.

Dr. Christian Hammächer, Aachen

Foto: iStock/Xavier Arnau

 

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Ausgabe: 04/2017
Eine Laudatio in Stereo

Eigentlich hätten wir uns schon Anfang der 80er Jahre begegnen können, denn wir haben das gleiche Gymnasium in Kirchheimbolanden besucht, wo auch Karl-Ludwig Ackermanns Wurzeln liegen – ein kleiner „pälzer“ Akzent“ zeugt noch davon – aber unser Altersunterschied hat es noch verhindert. So sollte es erst während der nächsten Lebensetappe werden: das Studium der Zahnmedizin in Mainz und anschließend die Assistenzzeit in der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie, auf die wir beide heute noch stolz zurückblicken und abendfüllend lustige Geschichten aus dieser Zeit austauschen.
Unser Chef, Prof. Herfert, war allen Auftritten auf Fortbildungskongressen abgeneigt, jedenfalls haben wir es in diesen Jahren so erlebt. Ganz anders drängte es Karl-Ludwig schon als Vorlesungsassistent zu Klinikzeiten ans Mikrofon – nicht das erste Anzeichen einer großen Karriere.
Die Implantologie war zu Mainzer Klinikzeiten und Mitte der Siebziger Jahre noch im Bereich „Nadelstraßen“ im Unterkiefer angesiedelt und die Blattimplantate mit bindegewebiger Einheilung waren mehr das Thema von illustren Praktikern dieser Zeit.
So erinnere ich mich an meinen ersten Implantologiekurs in der Praxis Kirsch in Filderstadt Ende der Siebziger Jahre. Das IMZ-Implantat hatte noch Flügel (die Blätter waren wohl noch nicht ganz verabschiedet) und das Implantatbett wurde noch mit einer kleinen Kreissäge aufbereitet. Genau in dieser Zeit trat Karl-Ludwig in die Gemeinschaftspraxis Kirsch/Ackermann in Filderstadt ein, eine Art Geburtsstunde für eine rasante Entwicklung der Implantologie aus der Praxis heraus.
Wie ein IMZ-Implantat dann später aussah und welche Weiterentwicklung die darauffolgenden Zylinderimplantate genommen haben, geht sicherlich auch auf das große Engagement von Karl-Ludwig zurück. Würde man die Flugmeilen und Straßenkilometer zählen, die „Acki“ schon in Sachen Implantologie zurückgelegt hat, könnte man ahnen, dass er am Wochenende weniger in seiner Heimatstadt Kaiserslautern anzutreffen ist als auf den Kongressbühnen dieser Welt.
Es gibt wohl keinen implantologisch tätigen Zahnarzt in Deutschland und wahrscheinlich nur wenige auf der Welt, die den Namen „Karl-Ludwig Ackermann“ nicht kennen oder noch nicht gehört haben. Tausende von hervorragenden Falldokumentationen und Patientenpräsentationen über so viele Jahre können nur wenige Referenten vorweisen – sie füllen ganze Räume in der Praxis, ein unschätzbarer Fundus an Erfahrung in der Implantologie, aus dem heraus Karl Ludwig Ackermann seine Mithörer begeistert.
Als „Implantologie-Papst“ würde man Karl-Ludwig aber vollkommen unterbewerten, denn er ist ein Vollblutzahnmediziner, der die komplette Zahnmedizin immer auf höchstem Niveau praktiziert hat. Scharen von Besuchern in der Praxis (zu denen ich auch immer wieder gehörte) haben von seinem Können profitiert und „Acki“ wird nicht müde, sein Wissen weiterzugeben. In den USA würde man von einem echten „Wet-finger-Dentist“ im Gegensatz zu einem „White-collar-Dentist“ sprechen.
Unsere Wege haben sich immer wieder gekreuzt und verliefen lange gemeinsam, so im geschäftsführenden Vorstand der DGZMK und neuerdings in der DGI, wo er schon viele Jahre im Vorstand als Schatzmeister seiner Fachgesellschaft dient.
Das alles klingt nach einem „Verrückten“ in Sachen Zahnmedizin, und ein wenig ist es zum Glück auch so, denn solche braucht das Fachgebiet, die Kollegenschaft und auch ein Patient. Deshalb mach weiter so, lieber Karl-Ludwig, wir werden Dir alle gerne weiter zuhören und von Deiner Erfahrung profitieren – am liebsten bei einem „Schöppsche Pälzer Woi“.

Dr. Norbert Grosse, Wiesbaden

Dem tief in der „Wet-finger-Praxis“ verwurzelten Bild von Karl-Ludwig Ackermann möchte ich noch ein paar „White-collar-Aspekte“ hinzufügen, wenn man das Engagement für und die Verbundenheit mit der wissenschaftlichen Zahnheilkunde so nennen möchte. Ich war noch ein richtig grüner Vortragsfrischling, da war „Acki“ schon mehr als 10 Jahre auf den Podien der Kongresse unterwegs. Das waren die Zeiten, in denen es die sanft gleitenden, animierten PowerPoint-Präsentationen von heute noch nicht gab, und man während des Vortrages noch jeden Diawechsel ansagen musste. Karl-Ludwigs Vorträge waren schon damals in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Er hatte ein akustisches Alleinstellungsmerkmal dadurch, dass er bei jedem Diawechsel immer einen kleinen Knackfrosch in der Hand betätigte, der den Diawechsel signalisieren sollte, ohne seinen Redefluss unterbrechen zu müssen. Daneben war ich aber vor allem inhaltlich davon beeindruckt, dass der stringente Praxisbezug in seinen Vorträgen stets mit einer sehr gründlichen Literaturkenntnis unterlegt war, die schon damals eine Synthese von Praxis und Wissenschaft zum Ausdruck gebracht hat. Diese Verbindung zu leben und an ihr zu arbeiten, das ist charakteristisch für das Engagement von „Acki“, wie ich ihn kennengelernt habe.
Die ersten Entwicklungen der Implantologie in Deutschland sind – das ist oben schon angeklungen – in der Praxis erfolgt, und viele Anregungen und Ideen stammen auch heute noch daher. Dies gilt auch und gerade für Karl-Ludwig Ackermann. Der Name der Praxis in Filderstadt ist ja nicht zufällig mit der Entwicklung zweier klinisch erfolgreicher Implantatsysteme verbunden. Seitdem das Thema Implantologie dann vor ca. 30 Jahren von den Universitäten entdeckt und auf breiter Front wissenschaftlich bearbeitet wurde, hat es nur wenige niedergelassene Kollegen gegeben, die die implantologische Brücke zwischen diesen beiden Welten in beiden Richtungen so intensiv beschritten haben wie Karl-Ludwig.
Der Einsatz für die Wissenschaft hat sich bei „Acki“ u.a. in einer langfristigen Liaison mit wissenschaftlichen Fachgesellschaften ausgedrückt. Vor fast 20 Jahren haben wir beide 1998 mit diesem Engagement in der DGI begonnen, ich als Schriftführer und Karl-Ludwig als Schatzmeister. Und dieses Amt hat er seither ununterbrochen ausgeübt. Nach meiner Zeit in der DGI ist es mir 2007 gelungen, ihn noch zusätzlich in die DGZMK als Beisitzer zu „locken“, wo er seit nunmehr 10 Jahren tätig ist. Dieses ja ausschließlich ehrenamtliche Engagement für zwei zahnmedizinisch-wissenschaftliche Gesellschaften neben der Praxistätigkeit und den unermüdlichen Vortragsaktivitäten – da kann aus einem „white collar“ schon mal schnell ein schweißnasser „wet collar“ werden.
Aber das Gute an gemeinsamer Arbeit ist, dass sie auch persönlich verbindet. Über die zwei Jahrzehnte hat sich auf dem gemeinsamen Weg eine Freundschaft entwickelt, die weit über die gemeinsamen Sitzungen und Kongresskontakte hinausreicht und den Privatmenschen Karl-Ludwig zum Vorschein gebracht hat, der gerne reist, guten Wein schätzt, sein schönes Zuhause mit seiner Frau Edeltraut genießt und mit großer Leidenschaft alle Entwicklungen auch außerhalb der Zahnmedizin diskutiert.
Der 65. Geburtstag wird ja gemeinhin als der Zeitpunkt angesehen, an dem die kontemplative Phase des Lebens beginnt. Wer das bei Karl-Ludwig Ackermann erwartet, der kennt ihn schlecht. Wir können uns noch auf viele Jahre freuen, in denen er am fachlichen Leben aktiv teilnimmt und sich Gehör verschafft, denn „Acki“ gehört zu den glücklichen Menschen, die wirklich lieben, was sie tun.

Prof. Dr. Dr. Henning Schliephake, Göttingen

Foto: Knipping

 

 

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Ausgabe: 04/2017
HERZLICH WILLKOMMEN

A-C

Dr. Johanna Friederike Arnemann, Otterndorf

Dr. Theresa Magdalena Arnolds, Frechen

Florian Beyer, Emmendingen

Dr. Meryem Sylvia Maria Celik, Wiesbaden

Dr. Lisa Christ, Koblenz

D-H

René Gerhard Düringer, Aachen

Tatsiana Firsava, Hamminkeln

Dr. Jan Glatzki, Büdingen

Anas Hejazi, Hanau

PD Dr. MME, M.Sc. Jeremias Hey, Halle

Dr. Jakob Hoelzl, Meran, Bozen

I-M

Dr. Andreas Inthal, Velden am Wörther See

Dr. Holger Kleye, Suhl

Dr. Vivien-Isabell Kocher, Rottenburg

Dr. Dr. Matthias Kristoferitsch, Feldbach

Fiona Kümmerlin, Emmendingen

PD Dr. Dr. Maximilian Moergel, Mainz

Annika Moser, Halver

P-R

Dr. Andreas Petschelt, Lauf

Dr. David Pfister, Oberstdorf

Mario Recca, Horben

Sabina Richter, Asperg

Dr. Jörn Riegelmann, Springe

S

Hisham Sabbagh, Berlin

Anil Sag, Werther

Mohammed Saleh, Öhringen

Jannik Schlagowski, Aerzen

Alexander Schovenberg, Köln

Dr. Matthias Schwenner, Velden am Wörther See

Marcel Seeßle, Freiburg

Dr. Dr. Thorsten Seidel, Stuttgart

Dr. Joerg Siegmann, Hamburg

Daniel Skibbe, Lauf

Andreas Sorgenfrei, Erlangen

T-Z

Dr. Maren Teichmann, Aachen

Dr. Paul Wiedemann, Beijing

Benjamin Wiese, Bad Heilbrunn

Lukas Windeln, Köln

Dr. Julia Wünsch, Freiberg

 

 

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Ausgabe: 04/2017
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

A

Dr. Andreas Adam, Ginsheim-Gustavburg

Yousef Al Alyani, Jubail, Saudi-Arabien

Nadya Ali, Wien, Österreich

Dr. M.Sc. Jochen Alius, Nürnberg

Dr. Stefan Anastase, Bochum

B

Dr. Bernhard Baierl, Bad Soden

Katrin Bazak, Kaiserslautern

Dr. Christian Beaumont, Düsseldorf

Dr. Luisa Berberich, Bad Feilnbach

Dr. Roland Bertram, Zell

Dr. Otto Biber, Werheim

Julia Bieniek, Düsseldorf

Deger Bilimer, Mainz

Dr. Georges Bitar, Bonn

Dr. Wolfgang Bolz, München

Dr. Ralf Bonitz, Wismar

Jens Boßdorf, Berlin

Dr. Sebastian Bowien, Glinde

Dr. Michael Braun, Weiden

Dr. Oliver Brendel, Sindelfingen

Dr. Dr. Irina Brzenska, Berlin

Dr. Hans-Joachim Büchner, Irxleben

C

Dr. Diana Cacoveanu, Bukarest, Rumänien

Helmut Carrié, Hannover

D

Adela Deac, Wolfsburg

Dr. Stephan Delschen,Troisdorf

Armin Detzel, Weingarten

Dr. Dirk Duddeck, Berlin

Dr. M.Sc. Richard Düsberg, Dortmund

Dr. Heike Dyrná, Hofheim

E

Marcus Eberhardt, Baden

Dr. Flora Ebrahimi-Nia, Würselen

Dr. Martin Eder, München

Dr. Esther Nicole Eichhorn, Köln

Dr. Nahit Oguz Emeklibas,

Dr. Peter Engel, Welzheim

Dr. Thomas Ermich, Ludwigsburg

F

Dr. Silke Feld-Bornemann, Großburgwedel

Dr. M.Sc. Oliver Fey, Solingen

PD Dr. Stefan Fickl, Würzburg

Alexander Fischer, Berlin

Dr. Wolfgang Fischer, Ladenburg

Alan Florek, Bad Lippspringe

Dr. Andreas Franger, Stuttgart

Caja Freyberg, Essen

Andrej Früh, Reutlingen

G

Dr. Dr. Matthias Gierloff, Stein

Dr. Gunter Glaser, Wermelskirchen

Dr. Renate Gräger, Berlin

Romy Gries, Wittenbach

Dr. Bernd-Uwe Groh, Werdau

Nadine Grünewaldt, Hamburg

Dr. M.Sc. Cetin Gül, Hannover

Dr. Matthias Güntzer, Trier

H

Ute Hahn, Landau

Dr. Susanne Handtmann, Tübingen

Dr. Klaus Haselhuhn, Aachen

Sebastian Heger, Burgheim

Dipl. Med. Andreas Heidel, Türkheim

M.Sc. Matthias Henze, Leegebruch

Dr. Hans-Friedrich Hicks-Monreal, Pirmasens

Dr. Dr. Helmut Hildebrandt, Bremen

Dr. Olaf Hiltl, Volkach

Corina Hoffmann, Berlin

Dr. Andreas Höfner, Leipzig

Dr. Axel Hupe, Hannover

Dr. Harald Hüskens, Uedem

I

Dr. Ulrich Irrgang, Witten

J

Dr. André Jakubetz, MOM, Lohsa

Dr. Sebastian Jonscher, Berlin

Dr. Nadine Jost, Kirchberg

Dr. MSc Markus Jung, Ludwigsburg

K

Dr. med. dent Dr. stom. (Uni Belgrad)
Milena Kaluderovic, Leipzig

Annemarie Kapitza, Speyer

Dr. M.Sc. Cornelia Kappertz, Würselen

Dr. Ralph Kastenholz, Neustadt

Dr. Hans-Wilhelm Kayser, Olfen

Dr. Gerold Klaus, Herbozheim

Arno Klauser, München

Dr. Jörg Klemen, Oberkochen

Aleksandar Klisarov, München

Jörg-Christian Klönne, Dortmund

Dr. Michael Knapp, Fulda

Dr. Lutz Knauer, Hohenmölsen

Dr. Katrin Knortz, Bonn

Ansgar Kohl-Massberg, Eiterfeld

Maximilian Koschate, Freiburg

Dr. Fritz-Reinhard Kruse, Dortmund

Dr. Stanislav Kucher, Hamburg

Dr. Rudolf Küpper, Bad Säckingen

L

Simon Lambert, Hamburg

Dr. Fenja Land, Berlin

Dr. Björn Christian Langner, Nackenheim

Dr. Eckhard Lehmon, Trier

Konstantinos Lemonidis, Dortmund

Dr. Dr. Stefan Lendeckel, Wetzlar

Dr. Judith Lengdobler, Bad Füssing

Dr. Johannes Lentzsch, Waldshut-Tiengen

Christian Leonhard, Rinteln

M

Dr. Hermann Mang, Ingolstadt

Heike Maresch Dresden

ZTM Corinna Mark, Deggendorf

Dr. Alexander J. May, Moerfelden-Walldorf

Dr. Dominic Mayer, Würzburg

Dr. Martin Müllauer, Unteruhldingen

Dr. Friedrich-Wilhelm Müller, Renningen

N

Dr. Joel Nettey-Marbell, Hamburg

O

Dr. Carsten Oberg, Rellingen

Tim Olschner, Bad Oldesloe

Dr. Ulrich Osselmann, Iserlohn

P

Dr. Michael Pampel, Coburg

Dr. Theodosios Patrikis, Düsseldorf

Dr. Kay Pehrsson, Herne

ZTM Goran Pesa, Buchloe

Tobias Pflug, Biel/Bienne, Schweiz

Dr. Adrian Pommerening, Thedinghausen

Dr. Meinhard Popp, Kulmbach

Dr. Fritz-Eberhard Preusse, Mölln

Dr. Rolf Prüllage, Gelsenkirchen

Dr. Bernhard Pulsfort, Lingen

R

Jochen Reents, Elsfleth

Søren Reese-Petersen, Winsen/Luhe

Dr. Erhard Reichelt, Oldenburg

Dr. Ulrich Reichermeier, Regen

Dr. Marion Roeschke, Reichenbach

Dr. Florian Roithmeyer, München

Carsten Rückert, Berlin

S

Stephan Sauer, Dortmund

Dr. Christian Schäfer, Karlsruhe

Hendrik T. Scheiderbauer, Trier

Dr. Karl Hermann Scheithe-Erhardt, Weikersheim

Dr. Dr. Holger Schmidt, Löbau

Dr. Rigobert Schöttle, Bocholt

Dr. Rüdiger Schrott, Nürnberg

Dr. Dr. Jan-Peter Schulz, Hannover

Dr. Lisa Sophie Schulz, Hannover

Dr. Bernhard Schweizer, München

Dr. York Seifert, Ingolstadt

Dietmar Sellenrieck, Spenge

Dr. M.Sc. Thorsten Sing, Haubersbronn/Schorndorf

Dr. Manfred Siuka, Niklasdorf

Majida Skali, Frankfurt

Maren Ulrike Soetebeer, Merzhausen

Dr. Peter Spengler, Mannheim

Dr. Stefanie Stoll, Freiburg

Dr. Horst Stoltenberg, Heide

Dr. Dirk Strese, Hannover

Dr. Volker Stückmann, Minden

Dr. Heinrich Michael Stumpf, Reutlingen

Maciej Szczurowicz, Hagen

Dr. Dezsö Sztankay, Berlin

T

Dr. Hariett Text, Schwaig

Dr. Philip Theilmann, Anger

Dr. Daniel Gerhard Eberhard Thiem, Mönchengladbach

Dr. M.Sc. M.Sc. Stephan Thom, Berlin

Dr. Stephan Tóka, Sopron, Ungarn

U

Dr. Martin Ullner, Hochheim

V

Dr. Matthias Viehoff, Berlin

Dana Vogt, Koblenz

MSc, M.Sc. Jochen Völkening, Stemwede

W

Dr. Hubertus von Wallenberg Pachaly, München

Dr. Christine Wagner, Böblingen

Dr. Bernd Walter, Dortmund

Eva Maria Wamser, Walldorf

Moritz Weber, Freiburg

Dr. Kilian Weinzierl, Röthenbach an der Pegnitz

Dr. Michael-Georg Weiss, Karlsruhe

Dr. M.Sc. Rolf Wilsch, Rhens

Dr. Timo Winkelmann, Bad Bramstedt

Dr. Matthias Wolfgarten, Fellbach

Dr. Bernd Wüst, Ismaning

Y

Grazyna Ewa Yaseen, Tau, Norwegen

Z

Dr. Folker Zais, Gerlingen

Dr. Markus Zankl, Eschenbach

ZTM Matthias Zimmer, Görlitz

Dr. Andreas Zizlavsky, Wien

 

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Ausgabe: 04/2017
DVT-Fachkunde wichtiger als Anschaffung eines DVT-Geräts

Prof. Dr. Ralf Schulze wird den DVT-Kurs im Continuum der DGI leiten, der am 13. Januar und 21. April 2018 in Landshut stattfindet, dem nordöstlichen Schwerpunkt der Metropolregion München. Der Spezialkurs dient dem Erwerb der Fachkunde für die digitale Volumentomographie (DVT).

Warum sind die Voraussetzungen für das Betreiben eines DVT-Gerätes vom Gesetzgeber so hoch angesetzt?
Prof. Schulze: Das ist eine Frage der Perspektive. Für einen medizinischen Radiologen, der für die CT-Fachkunde im Kopf/Halsbereich mindestens 1000 CTs nachweisen muss, scheinen 25 DVTs eher sehr wenig zu sein. Man muss bedenken, dass die Anforderungen an den Betreiber eines DVTs – einer CT-artigen Technik – von den Radiologen und den Strahlenschutzgesellschaften formuliert werden, die in den entscheidenden Gremien vertreten sind. Die Radiologen sehen beispielsweise das Problem der „Selbstüberweisung“, was auch in anderen medizinischen Fächern und bei anderen bildgebenden Verfahren gegeben ist und zu einem vermehrten und kritisch zu bewertenden Einsatz eines Verfahrens führen kann. Damit verbunden fürchten die Strahlenschutz-Organisationen, dass die Strahlenbelastung der Bevölkerung durch einen zu großzügigen Einsatz der DVT weiter steigen könnte. Darum sind die Fachkundeanforderungen deutlich höher als bei den zahnärztlichen Röntgenaufnahmen. Die Strahlendosis ist bei einer DVT-Untersuchung schließlich auch substantiell höher als bei den zweidimensionalen Aufnahmen. Darum werden die Anforderungen sicher nicht sinken, sondern könnten sogar steigen, falls die Behörden Entwicklungen beobachten, die kritisch zu sehen sind.

Was sind die wesentlichen Inhalte des DVT-Kurses?
Prof. Schulze: Die Inhalte müssen sich an die Vorgaben der Fachkunderichtlinie halten. In dieser werden Kenntnisse über folgende Themen gefordert: Spezielle zahnmedizinische Gerätekunde und Aufnahmetechniken, Dosismessgrößen, Strahlenschutz für Patienten, aber auch beispielsweise Indikationen für spezielle Aufnahmetechniken. Trotz dieser unumgänglichen Vorgaben wird sich ein wesentlicher Teil des Kurses mit der Befundung von DVT-Datensätzen beschäftigen, um den Teilnehmern wichtige Strategien und Aspekte für die spätere Arbeit mit DVT-Datensätzen zu vermitteln.

Wozu befähigt der Kurs?
Prof. Schulze: Der Kurs befähigt die Absolventen juristisch dazu, eine rechtfertigende Indikation zur Anfertigung von DVT-Aufnahmen zu stellen. Für diese benötigt man die Fachkunde. Natürlich wissen die Teilnehmer danach auch, wie man DVT-Datensätze ansieht und sinnvoll befundet. Es geht dabei um die Nomenklatur, um typische Redewendungen und darum, wie ein Befund aufgebaut werden muss. Außerdem wird das Wissen vermittelt, das man zum Betreiben der technisch anspruchsvollen Geräte benötigt. Dazu gehört auch, potenzielle Fehlermöglichkeiten zu kennen.

Sind praktische Übungen im Kurs enthalten?
Prof. Schulze: Selbstverständlich. Wir werden die Möglichkeiten des Verfahrens an einem Gerät zeigen, das in der gastgebenden Praxis eingesetzt wird. Am meisten Zeit wird jedoch für die praktische Befundung mitgebrachter DVT-Aufnahmen eingeplant, die von unterschiedlichen Geräten stammen.

Lohnt sich der hohe Investitionsaufwand für die Anschaffung eines DVT-Geräts und, wenn ja, für wen?
Prof. Schulze: Die Frage, ob sich der Aufwand lohnt, ein eigenes Gerät anzuschaffen, kann man nicht pauschal beantworten. Man muss dies auf Basis der zu erwartenden realistischen Aufnahmeanzahl, der spezifischen Kenngrößen und dem Leistungsumfang einer Praxis kalkulieren. Tendenziell würde ich eher zu einer gemeinsamen Nutzung eines Gerätes durch mehrere Behandler und deren Überweiser raten, weil dann die zur Amortisierung notwendige Anzahl an Aufnahmen pro Behandler niedriger ist, und auch der nicht zu unterschätzende Arbeitsaufwand für den Betrieb eines Geräts, beispielsweise die Qualitätssicherung oder bestimmte Dokumentationsaufgaben, auf mehrere Personen verteilt werden kann. Dennoch ist aus meiner Sicht der Erwerb der Fachkunde für jeden Zahnarzt und jede Zahnärztin sehr sinnvoll. Der Grund dafür ist simpel: Die Zahl der Patienten steigt, die mit DVT-Aufnahmen erwartungsfroh in eine Praxis kommen und von ihrem Zahnarzt erwarten, dass er diese professionell und sicher befunden kann. Aus juristischer Sicht setzt diese Befundung eine entsprechende Fachkunde voraus. Diese ist also unter dem Strich viel wichtiger, als ein DVT-Gerät zu kaufen.

Der Blick in die Glaskugel: Bislang gibt es zwei Leitlinien zur DVT auf der Stufe S2k. Inzwischen wird eine S3-Leitlinie als Update der DGI-/DGZMK-Leitlinie von 2011 erarbeitet: „Indikationen für die radiologische 3D-Diagnostik und navigierte Implantatinsertion“, die zum Jahresende fertig sein soll. Was erwarten Sie von dieser?
Prof. Schulze: Seit Kurzem wissen wir, dass auch die S2k-Leitlinie „Dentale digitale Volumentomographie“ jetzt zur ersten Überarbeitung von der DGZMK priorisiert wurde. Ich habe zusammen mit der Leitlinienstelle der DGZMK bereits Kontakt mit den Fachgesellschaften und Organisationen aufgenommen, die an dieser mitgewirkt haben. Eine erste Sitzung wird im Frühjahr 2018 stattfinden.
Die Indikationsstellung für die navigierte Implantat-Insertion basiert ja zu hundert Prozent auf 3D-Bildgebung, sodass hier keine Erweiterung erwartet werden kann. Ob allerdings die Indikation zur Nutzung navigierter Implantationen von der Leitliniengruppe insgesamt ausgeweitet wird, bleibt abzuwarten. Ich sehe lediglich das Problem bei rein evidenzbasierten S3-Leitlinien, dass es aus meiner Sicht einfach zu wenig Evidenz vor allem hinsichtlich des Patienten-Outcomes gibt. Auf einer solchen Basis sind dann weitreichende Empfehlungen grundsätzlich immer heikel und in einer offiziellen Leitlinie kaum zu vertreten. Wir müssen uns auch der Grenzen des Verfahrens bewusst sein: Manche Leute glauben, dass sie operieren können, nur weil sie ein 3D-Bild haben.

Es war zu lesen, dass eine neue europäische „Röntgenverordnung“ kommen soll – was ist zu erwarten und welche Konsequenzen sehen Sie für die Praxen in Deutschland?
Prof. Schulze: Die jetzige Röntgenverordnung beruht auf europäischen Grundnormen der EURATOM, die Anfang der 2000er Jahre von allen EU-Mitgliedsstaaten in das jeweilige Landesrecht umgesetzt werden mussten. Insofern ist der europäische Einfluss in diesem Bereich nicht neu. Richtig ist aber, dass auf Basis einer neuen EURATOM-Grundnorm aus dem Jahr 2013 eine neue nationale Gesetzgebung gefertigt wurde: das Strahlenschutzgesetz. Dieses wird ab dem 31.12.2018 in Kraft treten. Ob es dann noch eine zusätzliche Röntgenverordnung gibt, gilt als fraglich. Das Strahlenschutzgesetz regelt alle Anlagen und Betriebsfälle, bei denen ionisierende Strahlung verwendet oder erzeugt wird. Derzeit arbeitet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, kurz BMUB genannt, fieberhaft an den Verordnungen und Richtlinien, die für die Umsetzung des Strahlenschutzgesetzes notwendig sind. Es ist beispielsweise zu erwarten, dass es neue Fachkunderegelungen geben wird. Wie die genau aussehen, ist jedoch bisher nicht bekannt.

Das Interview führte Barbara Ritzert, Pöcking.

 

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Ausgabe: 04/2017
Fortbildung 2018

Die Mitglieder der DGI – und interessierte Noch-Nicht-Mitglieder – können sich auf ein interessantes Fortbildungsprogramm im kommenden Jahr freuen: Geplant sind 15 Einzelkurse im Rahmen des Continuums Implantologie. Das neue Format „DGI-special“ widmet sich einem besonderen Thema in der Implantologie.

Hinter der DGI liegt ein personeller Neustart bei der Organisation der Fortbildung. Das neue Team unter Führung von DGI-Fortbildungsreferent Prof. Dr. Florian Beuer MME, Berlin, und Dr. Norbert Grosse, Wiesbaden, konnte dem Vorstand der Gesellschaft ein runderneuertes Konzept für die Fortbildung vorlegen, das weitaus mehr beinhaltet als „nur“ neue Kursthemen. „Es galt vor allem, auch auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren“, sagt Dr. Grosse.
Zu diesen gehört beispielsweise das sinkende Alter der Teilnehmer des Curriculums Implantologie. Während früher zumeist etablierte Zahnärzte dieses „Herzstück“ der DGI-Fortbildung absolvierten, sitzen in den Kursserien mittlerweile überwiegend Assistenzärztinnen und -ärzte, für die eine fundierte implantologische Ausbildung zum Karrierestart gehört. Dies sorgt zwar für erfreuliche Buchungszahlen – zurzeit laufen neun Kursserien parallel – doch haben die jungen Absolventen oft Probleme, die erforderlichen fünf selbst implantierten Patientenfälle bei der Prüfung zu präsentieren. Darum sank in den letzten Jahren – trotz steigender Teilnehmerzahlen im Curriculum – die Zahl der Prüflinge. Hier soll das Mentorenkonzept Abhilfe schaffen (siehe Seite 268).

Blended Learning mit der e.Academy.
Das Lernen sowie das Vor- und Nachbereiten der einzelnen Präsenzmodule im Curriculum erleichtert die e.Academy. Sie ist ein verbindlicher Bestandteil des Curriculums. Das abwechslungsreiche Online-Programm ergänzt die Präsenzveranstaltungen und ersetzt eine der bislang üblichen zwei Hospitationen. Wer die Module erfolgreich mit einem Test abschließt, erspart sich die schriftliche Prüfung am Ende des Curriculums. Absolventen des Curriculums, die sich erst nach längerer Zeit zur Prüfung anmelden, profitieren von dieser Form der Auffrischung ebenfalls als Vorbereitung zur Prüfung.
Aktiv war das Fortbildungsteam auch beim DGI-Continuum. Das Programm der Einzelkurse im Continuum wurde intensiv überarbeitet. Noch ist die Planung nicht komplett abgeschlossen, doch sicher ist, dass an Fortbildung interessierte Zahnärztinnen und Zahnärzte ein sehr umfangreiches und attraktives Angebot finden werden.

Umfangreiche Einzelkurse im Continuum.
Das Spektrum der Themen reicht von Augmentation und Ästhetik über Frontzahn- und Risikomanagement bis Implantatprothetik und Zahntechnik – drei Kurse aus dem Themenbereich Implantatprothetik richten sich explizit auch an Zahntechnikerinnen und Zahntechniker. Neu ist ein Kurs für Zuweiser sowie ein „Näh-Kurs“, der nicht nur für implantologisch orientierte Zahnärzte interessant ist.

Neues Format „DGI-special“.
Zwei Veranstaltungen im kommenden Jahr laufen in einem neuen Format ab, dem DGI-special. Dies zeichnet sich dadurch aus, dass Experten verschiedener Fachrichtungen sich intensiv einem speziellen Thema widmen. „Digitale Zahnheilkunde in der Implantologie“ lautet der Titel des ersten Specials am 9. Juni 2018 in Würzburg. Special Nummer zwei wird von Experten auf dem Gebiet der Periimplantitis bestritten. Diese Veranstaltung wird am 29. September 2018 in Frankfurt/Main stattfinden.

Barbara Ritzert, Pöcking

Fotos: DGI

 

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Ausgabe: 04/2017
Neues Konzept und Design für die ZZI

Kaum eine Fachrichtung der Zahnmedizin hat in den letzten Jahren eine so rasante Entwicklung hinter sich gelegt wie die moderne Implantologie. Der deutschsprachige Raum hat sich dabei als federführend in der Grundlagenforschung erwiesen. Allein in der Schweiz, in Österreich und in der Bundesrepublik Deutschland wurden zahlreiche neue Werkstoffe, Implantatformen und -techniken entwickelt und hervorgebracht.

Implantologie ist heute mehr als Wissenschaft

Nach wie vor ist die Wissenschaft das wichtigste Fundament, um die Lösungen der Implantologie zu optimieren und innovativen Pioniergeist zu fördern. Für ihre erfolgreiche Durchführung in der Praxis wollen Sie als Implantologe und als Leser der ZZI aber mehr. Sie wollen wissen, wie Sie die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in Ihrer Praxis sicher anwenden können. Sie wollen sich über Ihre Erfahrungen austauschen. Und Sie wollen Tipps und Empfehlungen für einen reibungsfreien Praxisbetrieb.

Wissenschaft und Praxis spannend aufbereitet

Ein neues inhaltliches Konzept haucht der fachlichen Berichterstattung neues Leben ein. In den Rubriken Praxis & Wissenschaft, Gesellschaft, Leitlinien verständlich erklärt und Markt berichten die ZZI-Redakteure ab jetzt über alle Facetten, die die Implantologie bietet – journalistisch, lebensnah und über den wissenschaftlichen Tellerrand hinaus. Wir bieten Ihnen mit Formaten wie Reviews, Pro&Kontra, erkenntnisreichen Case Reports, Produktbewertungen aber auch Veranstaltungsberichten und Interviews jede Saison aufs Neue eine spannende Lektüre rund um die Implantologie.

Vivaldis vier Jahreszeiten: ZZI im modernen Design

Die ZZI erscheint viermal im Jahr. Was liegt da näher, als auch Vivaldis vier Jahreszeiten im neuen Design der ZZI widerzuspiegeln? Jede Jahreszeit kommt wieder – aber wir erleben sie jedes Mal in einer neuen Ausformung. Ihre Feinheiten haben sich verändert und neue Einflüsse sind hinzugekommen. Sie bedeuten Raffinesse, Beständigkeit und Entwicklung zugleich. Mit jeder neuen Ausgabe der ZZI können Sie sich ab jetzt auf ein hochwertig und modern gestaltetes Magazin mit einer eigenen Schmuckfarbe passend zur Saison freuen.

Fotos: Deutscher Ärzteverlag GmbH

 

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