Gesellschaft

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EDITORIAL
Ausgabe: 01/2019
Die „neue“ DGI

Jahrestagung signalisiert Aufbruchstimmung

Dr. Sonia Mansour, M.Sc.

Auf der sehr erfolgreich verlaufenen Jahrestagung 2018 der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) in Wiesbaden haben die zahlreich erschienenen Mitglieder einen neuen Vorstand für die kommenden drei Jahre gewählt. Auch wir – die Redaktion der ZZI – gratulieren dem neuen Vorstand zur Wieder- und Neuwahl und wünschen gutes Gelingen, neue Ideen und viel Unterstützung für die Umsetzung der anstehenden Aufgaben!
Mir liegt es besonders am Herzen, die Chancen, die sich der DGI im Hinblick auf Weiterentwicklung und Innovationen bieten, hervorzuheben und den Vorstand sowie die Mitglieder zur aktiven Teilnahme an der Gestaltung der Zukunft zu motivieren. Die momentanen Entwicklungen in allen Bereichen samt spannender Umbrüche und Paradigmenwechsel können wir gerade jetzt miterleben. So eröffnet uns die Digitalisierung gefühlt unendlich viele Möglichkeiten. Man denke nur an Konzepte, die „Augmented Reality“ oder „Artificial Intelligence“ nutzen und die auch in der Zahnmedizin immer konkreter werden. Das ist längst keine Zukunftsmusik mehr: Die Musik spielt jetzt! Die Digitalisierung betrifft aber nicht nur die fachliche Entwicklung, sondern auch die Präsenz und die Verfügbarkeit von Inhalten der DGI. Zweifellos ist da in letzter Zeit schon viel passiert.
Mit der erstmaligen Wahl einer Kollegin in den Vorstand befinden wir uns mitten in dieser zukunftsorientierten Weiterentwicklung. Dass das im 21. Jahrhundert in einem Industrieland überhaupt noch Erwähnung finden muss, wundert leider nicht. Die Debatte der „Frauenquote“ hat schon viele andere Industriezweige und Institutionen erreicht und wird dort ebenfalls geführt. Ich sehe das als Zeichen, dass wir das Potenzial nutzen, das sich uns bietet, egal ob männlich oder weiblich. Und trotzdem fühlt es sich gut und „richtig“ an, dass die Gesellschaft diese „Genderdiskussion“ nicht verpasst. Für meinen Geschmack hätte das schon viel früher stattfinden können. Denn sicherlich hilft eine Kollegin im Vorstand, dass sich die Mitglieder mit „ihrer“ Gesellschaft mehr und mehr identifizieren können. Und dem hat sich die DGI als gemeinnütziger Verein ja verschrieben.
An der bewährten Mischung aus Wissenschaftlern und Praktikern wird festgehalten. Dies hat gerade in der DGI eine lange Tradition, die für eine Balance sorgt, die anderswo ihresgleichen sucht. Die verstärkte Repräsentanz von Prothetikern kann ich ausdrücklich nur begrüßen. Denn auch wenn noch nicht alle Kolleginnen und Kollegen implantieren, mit der Implantatprothetik sind viele Zahnärztinnen und Zahnärzte sehr vertraut. Sie gehört mittlerweile zur täglichen Praxisroutine.
Ich persönlich fühle eine Art „Aufbruchstimmung“ in der DGI mit dem Mut, neue Wege zu beschreiten und mit der Zeit zu gehen. Damit bleibt diese für die Zahnmedizin so wichtige Gesellschaft modern und zukunftsweisend. Ich kann es kaum erwarten, was die DGI in der Zukunft für uns parat hält, und die gesamte Redaktion der ZZI freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit. Die Erwartungen sind groß, packen wir’s an!

 

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Ausgabe: 01/2019
25. Geburtstag: gewappnet für die Zukunft

25 Jahre ist ein gutes Alter, um die Weichen für eine weitere, langfristige Entwicklung zu stellen.

Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz

 

Ihrer Altersgruppe nach gehört die DGI zur Generation Y, den sogenannten Millennials. Diesen wird nachgesagt, dass sie Dinge gerne hinterfragen. Ebenso gelten die Millennials als Meister des Improvisierens. Intensives Arbeiten und lebenslanges Lernen sei für sie selbstverständlich, sagen Soziologen, aber sie hätten gelernt, mit ihren Kräften zu haushalten.

Solche sympathischen Eigenschaften lassen sich in der einen oder anderen Ausprägung durchaus auch bei der DGI beobachten – präzise: bei ihren Aktivitäten. Schließlich sind es Menschen, die die DGI zu dem gemacht haben, was sie ist: zur größten Fachgesellschaft Europas auf ihrem Gebiet. Sie treibt als ein starker Motor die Entwicklung in der Implantologie voran.
Am 19. März 2019 wird die DGI 25 Jahre alt. Bei Menschen gilt der 25. Geburtstag generell als ein guter Zeitpunkt, zu überlegen, wie es weitergeht. Auch bei einer Gesellschaft, die in 25 Jahren groß und kräftig geworden ist, die vieles geleistet hat und dies weiterhin tut, ist es sicherlich sinnvoll, sich einige Gedanken über die Zukunft zu machen. Dies hat der Vorstand der DGI getan.

Kommunikation. Wir werden sicherlich viele Dinge, die die DGI schon seit vielen Jahren gut macht, weiter ausbauen. Dazu gehört beispielsweise die Zusammenarbeit mit den Landesverbänden. Auch die Kommunikation innerhalb unseres Vereins wollen wir intensivieren. Dies ist bei 8500 Mitgliedern durchaus eine Herausforderung. Doch wir machen die Erfahrung, dass Gesprächsangebote gerne angenommen werden. Unsere Einladung „Triff den Vorstand“ zum Auftakt unseres 32. Kongresses der DGI in Wiesbaden stieß auf großes Interesse, vor allem bei vielen jüngeren Mitgliedern. Viel positives Feedback bekam unser neue Fortbildungsreferent Dr. Christian Hammächer, als er unsere Mitglieder bat, ihm Wünsche und Vorstellungen zu schicken, wie unsere Fortbildung gemeinsam weiterentwickelt werden könnte. Einiges haben wir bereits in Angriff genommen.

Kooperation. Ausbauen wollen wir eine Aktivität, die bereits in den letzten Jahren begonnen hat: die Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften. Bereits der letzte Vorstand hat mehrere Kooperationen auf den Weg gebracht. Zuletzt unterzeichneten die amtierenden Präsidenten anlässlich des 32. Kongresses eine Kooperationsvereinbarung zwischen der DGI und der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin. Enger geworden ist der Austausch mit der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie. Gestartet wurde eine erste Zusammenarbeit von DGI und DG Paro auf der internationalen Ebene mit einer parodontologischen Gesellschaft in Spanien, der SEPA.
Aber wir schauen auch über den Tellerrand der Zahnmedizin hinaus. Wir sind in Gesprächen mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Diese Zusammenarbeit wird deshalb immer wichtiger, weil bei uns der Anteil von Patientinnen und Patienten wächst, die an inneren Erkrankungen leiden. Um diese gut zu behandeln, brauchen wir die Zusammenarbeit und den Austausch mit den Internistinnen und Internisten.

Positionen. Weitergehen wird die Leitlinienarbeit der DGI, die auf diesem Gebiet eindeutig zu den Pionieren in der Zahnmedizin gehört. Mit den Leitlinien stehen uns Handlungsempfehlungen auf höchstmöglicher qualitativer Ebene zur Verfügung. Sie verbinden die externe Evidenz und Studienlage mit unserer persönlichen Expertise, unserer Erfahrung und Empirie sowie mit den Wünschen unserer Patienten. Das macht den besonderen Wert der Leitlinien aus.
Die Bedeutung von Handlungsempfehlungen für die Implantologie wächst auch deshalb, weil die Kontraindikationen schwinden und die Indikationen erweitert werden. Wenn es für uns heute eine Selbstverständlichkeit ist, bei Diabetikern zu implantieren, müssen wir uns dennoch fragen, ob wir wirklich bei allen Diabetikern die Indikation für eine Implantation stellen dürfen. Dies fragen sich auch Kolleginnen und Kollegen, wenn es um eine Implantation bei Patienten geht, die mit Antiresorptiva – etwa Bisphosphonaten oder Denosumab – behandelt werden. Dann können Leitlinien helfen, im Einzelfall die richtige Antwort zu finden.

Fortbildung. Die Fortbildung ist das Herz der DGI und ihre satzungsgemäße Aufgabe. Da sieht der DGI-Vorstand zukünftig Entwicklungsarbeit. Wir können davon ausgehen, dass die Implantologie auch in der Zukunft kaum in der Approbationsordnung umfangreich abgebildet werden kann. Dafür reicht einfach die Zeit im Studium nicht aus. Die Implantologie wird darum weiterhin als Querschnittsfach erst nach der Approbation einen zentralen Teil der Fortbildung darstellen können. Für diese Zukunft ist die DGI mit ihrem umfangreichen Fortbildungsportfolio bestens gerüstet.
Unser strukturiertes und zertifiziertes Curriculum Implantologie, das wir zusammen mit der APW anbieten, ist bislang das erfolgreichste Curriculum in der deutschen Zahnmedizin – und das soll es weiterhin bleiben. Dazu trägt unser e-Learning-Programm bei, die e.Academy. Das Curriculum richtet sich vor allem an die jungen approbierten Zahnärztinnen und Zahnärzte. Unser neues Mentorenprogramm, das in diesem Jahr erstmals greifen wird, soll diese jungen Kolleginnen und Kollegen auf ihrem beruflichen Weg unterstützen. Es stehen 80 Mentorinnen und Mentoren zur Verfügung, die sich bereit erklärt haben, die Teilnehmer des Curriculums sowie frühere Absolventen, die sich auf ihre Prüfung vorbereiten, bis zur Zertifizierung zu begleiten.
Die Tageskurse des Continuums vermitteln das aktuelle Wissen zu verschiedenen Aspekten und im neuen Format DGI Special beleuchten Experten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam ein Thema, das zurzeit intensiv diskutiert wird. Hinzu kommen die vielen Angebote auf der Ebene der Landesverbände und der Qualitätszirkel, sodass letztlich für den Geschmack jedes einzelnen Mitglieds etwas dabei sein dürfte.

Implantologie – das Fach mit Zukunft. Gut vorbereitet sehen wir unser Fachgebiet und die DGI für weitere (medizinische) Herausforderungen der Zukunft. Der völlig unbezahnte Patient, der nach längerer Zahnlosigkeit noch aufwendige Augmentationen benötigt, wird zunehmend zu einer Seltenheit. Diese Indikation schwindet, während andere an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig werden die Patienten älter, die wir implantologisch versorgen. Diese Patienten leiden jedoch häufiger an Allgemeinerkrankungen und werden oft mit einer Vielzahl von Medikamenten behandelt. Die Behandlungsoptionen bei kompromittierten Patienten bleiben eine Herausforderung. Wir müssen uns Gedanken machen, ob ein Implantat für einen ganz alten Patienten mit vielfältigen Erkrankungen bis hin zu Demenz ein Handicap darstellen kann oder nicht. Wie kommt der Patient oder das Pflegepersonal damit zurecht? Doch wenn man den Gedanken zu Ende denkt, hat das Implantat einen wichtigen Vorteil: Es ist ohne operative Eingriffe rückbaubar, wenn es nicht mehr benötigt wird. Eine Konusarbeit auf einem natürlichen Zahn hingegen kann für Pflegekräfte gefährlich werden, wenn die Prothese nicht mehr getragen wird. Die Implantologie ist also für diese Phase des Lebens der Patienten gut gewappnet.

 

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Ausgabe: 02/2019
Implantatregister

Mit einem blauen Auge davongekommen oder Chance verpasst?

 

Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas

Im April dieses Jahres hat der Bundestag nach vorheriger Anhörung der Fachgesellschaften die Gesetzesvorlage zur Schaffung eines Implantatregisters beschlossen. Dieses Gesetz zielt natürlich auf die „gefährlichen“ Implantat, Gelenkendoprothesen und Brustimplantate ab, ist aber letztlich offen und generisch gehalten und ließe sich damit grundsätzlich auch auf Zahnimplantate oder Knochenersatzmaterialien anwenden. Der Gesetzgeber hat jedoch erklärt, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen ist. Sicherlich ehrenwertes Ziel der Vorlage ist es, Implantate in einem Register zu verfolgen und so frühzeitig zu erkennen, ob technische Störungen sich an bestimmten Implantaten häufen. Die Diskussionen um den „Brustimplantate-Skandal“, aber auch Dramen im Bereich der Gelenkendoprothetik in den vergangenen Jahren haben den Gesetzgeber dazu gedrängt, mehr (und vor allem Sichtbares) im Bereich „Sicherheit von Medizinprodukten“ zu tun. Auch die Presse hat das Thema entdeckt und sorgt mit dem Thema „Implant Files“ für eine Mischung aus Aufklärung und Angstmacherei. Sollten wir uns nun freuen, dass die Dentalimplantate vom Implantatregister explizit ausgenommen sind, oder ist die Chance verpasst worden, insbesondere auch implantierbare Materialien, zum Beispiel Knochenersatzmaterialien, besser zu dokumentieren. Nicht nur der Autor dieses Beitrags wundert sich manchmal beim Rundgang über einschlägige Messen, wie viele Knochenersatzmaterialien von fragwürdiger und teils schlecht dokumentierter Herkunft auf dem Markt erhältlich sind. Eine vollständige Deregulierung kann also auch nicht im Sinne des Zahnarztes und der Zahnärztin sein, die diese Materialien vertrauensvoll anwenden.
In Schweden existiert ein zentralistisches Gesundheitssystem, in dem Implantate in einem Register zentral erfasst werden. Auf der Basis dieser Daten konnte Jan Derks eine weltweit beachtete Studie zur Häufigkeit von Periimplantitis und deren Einflussfaktoren publizieren, die auch im Rahmen des DGI-Kongresses in Düsseldorf schon vorgestellt wurde. Ein gutes Register bietet also auch die Chance, Objektivierbarkeit in eine eher emotionale Diskussion zu bringen. Für den Anwender in der täglichen Praxis stellt das eine wichtige Unterstützung dar. So wird der Langzeiterfolg von Implantaten auch gegenüber den privaten Kostenträgern noch einmal unter Beweis gestellt.
Betrachtet man zunächst die Rolle der Industrie, so hat sich in den letzten Jahren doch einiges geändert. Eine klinische Untersuchung, im Sinne von humanen klinischen Studien, liegt vor der Zulassung für die wenigsten Materialien vor. Die Zulassung erfolgt meist aufgrund zugrundeliegender Erfahrung mit ähnlichen Vorgängerprodukten. Auch in der Implantologie gab es in vergangenen Jahren Beispiele von fehlgeschlagenen Markteinführungen, die letztlich der klinischen Realität nicht standhalten konnten. Eine lückenlose Überwachung im Sinne eines Registers wäre also aus Herstellersicht sicher begrüßenswert. Man muss sich jedoch fragen, ob dies seitens der Anwender („Feldversuch“) geschehen muss oder ob nicht doch, insbesondere für implantierbare Knochenersatzmaterialien, die Hürden der Zulassung kritischer sein sollten. Im Rahmen der neuen Medical Device Regulation werden wir dazu zukünftig klare Linien vorgeben. Aus Sicht des Anwenders ergäbe sich durch ein Register natürlich erneut bürokratischer Mehraufwand, d.h., Implantatdaten müssten in irgendeiner Form an eine zentrale Stelle gemeldet werden. Die Datenschützer hätten an der zentralen Meldung der Daten sicherlich ihre Freude, und das Ganze würde doch einen nicht unerheblichen Aufwand bedeuten, wenn man die Zahl der jährlich in Deutschland inserierten Zahnimplantate betrachtet. Man ist es ja fast schon aus den Bereichen QM und Hygiene gewohnt, dass die zahnärztliche Praxis an Organisation erstickt, statt die Zeit dem Patienten widmen zu können. Ein „Abwälzen“ der Dokumentation auf den Anwender kann nicht die Lösung sein.
Andererseits betreiben Sie alle Ihre Praxen hoffentlich viele Jahre oder Jahrzehnte und wünschen sich Medizinprodukte, auf die Sie sich verlassen können. Schaut man sich beispielsweise die Fülle der Modifikationen an, wie Hersteller Abutments bei zweiteiligen Keramikimplantaten verbinden (Metallschraube, PEEK-Carbon-Schraube, Kleben), so stellt sich schon die Frage, ob all diese Verbindungen wirklich 10 oder 20 Jahre halten werden. Ein Register würde sicherlich mehr Druck auf die Hersteller ausüben, langfristig solide Produkte auf den Markt zu bringen.
Aus Sicht der Patienten erscheint ein Implantatregister auf den ersten Blick nur zu befürworten. Betrachtet man jedoch den nicht unerheblichen Aufwand insbesondere für Medizinprodukte der Klasse IIB, so wird klar, dass letztlich der Patient als „Endverbraucher“ den Preis dafür bezahlen muss. Ob dies für Implantate mit geringem Risiko gerechtfertigt ist, muss kritisch hinterfragt werden. Auch mit dem besten Implantatregister wird der Patient nicht erkennen, wie gut seine Zahnärztin oder sein Zahnarzt im Bereich der Implantologie ausgebildet ist. Und insbesondere der Einfluss des Operateurs ist bekanntlich sehr groß. Aus Sicht der Fachgesellschaft wäre also ein Register zu begrüßen, das einerseits in größerem Umfang Implantatdaten generiert, vielleicht mit weniger Aufwand, und gleichzeitig dem Behandler die Möglichkeit gibt, ein internes Benchmarking durchzuführen. Sicherlich werden wir innerhalb der DGI in Zukunft konkrete Diskussionen führen, wie wir unseren Mitgliedern, die sich ja durch besondere Qualität ausweisen, auf freiwilliger Basis die Möglichkeit geben können, dies auch für den Patienten sichtbar zu machen. Letztlich wird Transparenz im Bereich der Medizinprodukte, aber eben auch im Bereich der Ausbildung, zu mehr Patientensicherheit und damit Akzeptanz unserer Behandlungskonzepte führen.

 

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Ausgabe: 03/2019
/article/n-a/editorial/y/m/2597

Wettstreit

Univ.-Prof. Dr. Florian Beuer, MME

Univ.-Prof. Dr. Frank Schwarz

„Wachsen mit Weitsicht“ – kennen Sie diesen Slogan? Er ist das Motto von Hamburg. Das kommt zwar ein wenig betulich daher, aber es passt. Hamburg gehört – als einzige deutsche Stadt – seit 2018 zu den sechs führenden Innovationsmetropolen, die von der EU bei dem Wettbewerb European Capital of Innovation Award ausgezeichnet wurden.

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