Praxis

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AUS DER PRAXIS FüR DIE PRAXIS
Ausgabe: 04/2010 - S. Mues - S. Bayer
Problemmanagement der Fraktur
einer Spannschraube bei der Implantatversorgung

Die Fraktur der Spannschrauben von Implantataufbauten stellt ein erhebliches, wenn auch seltenes Problem bei der Versorgung dentaler Implantate dar. Diese Frakturen treten selten im Rahmen der Eingliederung einer Zahnersatzversorgung auf, können aber öfter bei alten Implantatversorgungen beobachtet werden.

Der hier präsentierte Fall dokumentiert die Fraktur einer Spannschraube bei der Eingliederung einer Teleskopversorgung auf Ankylos-Implantaten sowie deren Handhabung mittels einfacher Verfahren.

The fracture of abutment screws is a serious problem although it is an infrequent event. Rarely these fractures occur during the insertion of a new denture. In the majority of cases they are found after long term usage of implant dentures.

The case presented here shows the fracture of an abutment screw of an Ankylos-implant and the workflow for the repair with easy steps.

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Ausgabe: 03/2010 - S. Vogel - L. Ricken
Überlebensrate sofort belasteter Implantate

Die Ansprüche der Patienten an eine implantologische Versorgung steigen stetig. Nicht zuletzt die in den Medien verbreitete Vorstellung von festen Zähnen in einer Stunde ruft bei unseren Patienten hohe Erwartungen hervor. Unter welchen Voraussetzungen eine Sofortbelastung von Implantaten in verschiedenen klinischen Situationen erfolgreich sein kann, soll in folgender Arbeit dargestellt werden.

In unserer Untersuchung wurden 256 Implantate bei 56 Patienten unter Sofortbelastung über einen Beobachtungszeitraum von durchschnittlich 34,7 Monaten ausgewertet. Mit einer Überlebensrate von 99,21 % zeigt sich, dass dieses Belastungsprotokoll unter strenger Einhaltung der Indikation erfolgreich ist.

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Ausgabe: 02/2010 - S. Baumgarten*
Sinusboden-Augmentation mit demineralisierter Knochenmatrix

Es wird ein Fall mit Zahnverlusten im 2. Quadranten (Zahn 26 und 27) und erheblicher Knochenatrophie vorgestellt, der durch zweizeitigen Sinuslift mit Knochenaugmentation und Implantateinsetzung therapiert wurde. Als Augmentationsmaterial wurde demineralisierte Knochenmatrix des Deutschen Instituts für Zell- und Gewebeersatz (DIZG) benutzt. Der Operationssitus wurde mit einer TefGen-Membran abgedeckt. dreieinhalb Monate nach der Sinusbodenaugmentation wurde vor der Implantation eine Zylinderbiopsie aus der knochenverstärkten Region entnommen. Die licht- und elektronenmikroskopische Analyse des Biopsates zeigt erste Anzeichen von Knochenneubildung (Bildung von nicht-mineralisierter und gering-mineralisierter Matrix), eine Ansiedlung von Stammzellen, Osteoblasten und Osteozyten in Lakunen der Allomatrix und Zeichen einer fortschreitenden Entkalkung der Allomatrix. Im vorliegenden Fall ist die eingesetzte Allomatrix als nicht ausreichend osteokonduktiv zu bewerten.

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A case is presented in which teeth loss in the second quadrant (position 26 and 27, three years earlier) was followed by severe maxillary bone atrophy which required sinus floor elevation and augmentation before implant placement. The sinus floor was augmented with particulate demineralized bone matrix (DBM) obtained from the Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz (DIZG). The augmented site was sealed with a TefGen membrane. Three and a half months later, a trephine biopsy was recovered from the augmented region and implants were placed. The morphological analysis of the biopsy revealed initial signs of new bone formation (formation of non-mineralized and weakly mineralized matrix), recruitment of mesenchymal stem cells, osteoblasts and osteocytes in lacunae of the allomatrix and signs of progressive decalcification of the allomatrix. In this case, the applied DBM is not considered satisfactorily osteoconductive.

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Ausgabe: 01/2010 - J. Mellinghoff
Qualität des periimplantären Weichgewebeattachments von Zirkondioxid- Implantaten (Abutments)

In der vorliegenden Arbeit werden Zirkondioxidimplantate ausschließlich bezüglich ihrer Eignung als periimplantäres Weichteillager besprochen. Ziel der Arbeit war es, die Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche mit den Ergebnissen aus fünf Jahren klinischer Anwendung in eigener Praxis zu vergleichen.

Material und Methode: Anhand einer vorrecherchierten Keyword-Liste wurde eine Recherche in der Datenbank „pubmed“ durchgeführt. Im klinischen Teil der Arbeit wurden insgesamt 65 Zirkondioxidimplantate Typ Z-Lock3 von 34 Patienten nach einem festgelegten OP-Protokoll inseriert, mit Schutzmaßnahmen während der Einheilung versorgt und nach Eingliederung der prothetischen Suprakonstruktion im jährlichen Recall nachuntersucht. Die durchschnittliche Liegezeit betrug 22 Monate (min. 1,3 Mon./max. 59 Mon.).

Ergebnisse: Anhand der Literaturrecherche konnten 72 Arbeiten ermittelt werden, von denen 16 für die inhaltliche Auswertung im Hinblick auf die Eingangsfragestellung relevant waren. Die Studien bewerteten das histologisch untersuchte Weichgewebeattachment, die Plaqueadhäsion, die bakterielle Besiedlung mit PA-pathogenen Keimen, die im Weichgewebe gefundenen Entzündungsfaktoren, sowie den Einfluss auf die Weichteilfarbe. Verglichen mit Titandioxid schnitten die Implantate und Abutments aus Zirkondioxid in allen Studien gleich gut oder besser ab. Die Auswertung der klinischen Befunde ergab zu allen Untersuchungszeitpunkten durchschnittliche Sondierungstiefen zwischen 2 und 3 mm. Plaque- und Blutungsbefunde waren als überdurchschnittlich gut zu bezeichnen. Außerdem konnten selbst bei schwierigen Weichgewebeverhältnissen ästhetisch ansprechende Ergebnisse erreicht werden.

Resümee: Implantate und Abutments aus Zirkondioxid bieten dem periimplantären Weichgewebe eine sehr gewebefreundliche Oberfläche, die ein reizfreies Attachment ermöglicht. Aus ästhetischer Sicht lassen sich besonders bei dünner Gingiva Typ 2 und hoher Lachlinie Vorteile gegenüber Titandioxid ausmachen.

Purpose: In the present work, zirconia implants are discussed solely with respect to their suitability as stock for periimplant soft tissue. The aim of the study was to compare the results of a literature review with the results of five years of clinical use in our dental practice.

Material and methods: A systematic literature research was conducted in the internet database PUBMED using the keywords ‘zircon’*; ‘implant’, ‘soft tissue’, ‘bacterial adhesion’, ‘mucosa’, ‘attachment’, ‘connective tissue’, and ‘plaque’. In the clinical part of the work, 65 zirconia implants type Z-Lock3 were inserted in 34 patients according to a surgical protocol, cared for during the healing process using protective measures and examined in annual follow-ups after the placement of the prosthetic superstructure. The mean exposure time was approximately 22 month (min. 1.3 months/max. 59 months).

Results: In the literature review, 72 hits were generated, with a total of 16 publications that were relevant for our topic. The studies evaluated soft tissue attachment that was histologically examined, plaque adhesion, bacterial colonization with germs associated with periodontal diseases, inflammation factors of the soft tissue, as well as the influence on the color of the periimplant soft tissue. Compared with TiO2, the implants and abutments of zirconia achieved comparable or better results in all studies. At all times in the investigation, the evaluation of the clinical findings showed average probing depths between 2 and 3 mm. Plaque and bleeding results were described as exceptionally good. In addition, esthetically pleasing results could be achieved even with soft tissue in problematic condition.

Conclusions: Zirconia implants and abutments provide a very good periimplant soft tissue interface that achieves an irritation-free attachment. From an esthetic point of view, there are notable advantages for using Zirconia as compared to TiO2 when dealing with a very thin gingiva Typ II and a high smile line.

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Ausgabe: 04/2010 - M. Stangl - M. Stimmelmayr
Durchmesserreduzierte Implantate als kieferorthopädische und provisorisch- prothetische Verankerungselemente: Fallberichte

Durchmesserreduzierte Implantate haben sich als stabiles temporäres Verankerungselement in der Kieferorthopädie bewährt und das Behandlungsspektrum enorm erweitert. Neben diesen klassischen Anwendungsgebieten können derartige Hilfsimplantate auch für den Chirurgen oder Prothetiker von großem Nutzen sein. Mithilfe durchmesserreduzierter Implantate können einerseits Implantatpositionierungsschablonen und zum anderen festsitzender und auch herausnehmbarer provisorischer Zahnersatz fixiert und gestützt werden. Somit können der Tragekomfort des provisorischen Zahnersatzes nach implantatchirurgischen Eingriffen für den Patienten erheblich verbessert und soeben augmentierte und implantierte Regionen vor unerwünschten Kaukräften geschützt werden.

Mini-screw implants have become a sturdy anchorage device in orthodontics and have enormously increased the treatment possibilities. Beside these classical orthodontic indications, mini-screw implants can be useful to surgeons and prosthodontists. Implant positioning templates on the one hand and temporary fixed and removable dentures on the other hand can be inserted and supported with mini-screw implants. Therefore the comfort of the temporary dentures can be greatly improved after surgery for the patient. Also augmented and implanted regions can be protected from unwanted chewing forces.

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BUCHBESPRECHUNG U. -NEUERSCHEINUNG
Ausgabe: 04/2010
Buchneuerscheinungen

Leder, S.

Funktionsstörungen erkennen und behandeln, m. CD-ROM

Vorwort v. Jens C. Türp u. Charles S. Greene.

Spitta Fachinformationen, Praxisorientiertes und praxiswirksames Expertenwissen für Zahnärzte 3., überarb. u. erw. Aufl. 2010, 250 S. m. 72 farb. Abb. 24 cm, ISBN 978–3–941964–17–4,
EUR 44, 80

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Ausgabe: 04/2010 - A. Meurer
Rechtsratgeber für die Zahnarztpraxis

W. Schinnenburg, Deutscher Zahnärzte Verlag, Köln 2010, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, ISBN 978–37691–3429–2, 206 Seiten, 49,95 €

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Ausgabe: 04/2010 - G. Schmalz
MEMORIX Zahnmedizin

T. Weber, Thieme Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978–3232243730, 616 Seiten, 680 Abb., 116 Tab., 59,95 €

Die ganze Zahnheilkunde auf ca. 600 Seiten: ist das überhaupt möglich? Machen sich doch an anderer Stelle hochrangige Autoren-Teams die nicht immer einfache Mühe, nur Teilbereiche der Zahnheilkunde in vergleichbarem Umfang darzustellen. Um es vorwegzunehmen: Es ist möglich und es ist sogar sehr gut möglich, wenn man das vorliegende Buch als das sieht, was es nach dem Vorwort des Autors sein soll: ein Kitteltaschenkompendium.

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Ausgabe: 04/2010 - F.J. Kramer
ITI Treatment Guide, Band 3: Implantationen in Extraktionsalveolen

D. Buser, D. Wismeijer, U. Belser (Hrsg.), Quintessenz, Berlin 2009, ISBN 978–3–938947–15–9, 553 Abb., 216 Seiten, 86,00 €

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Ausgabe: 04/2010 - Achim Meurer
Ratgeber für Ärzte – Recht in der Praxis

Der Ratgeber Verlag; Hamburg 2009, ISBN 978–3–931688–14–1, 2. aktualisierte Aufl., 143 Seiten, 9,90 €

Ziel dieses kleinen Büchleins – oder Neudeutsch Booklets – ist es, vor allem dem jungen Kollegen Richtlinien an die Hand zu geben, wie er mit rechtlichen Problemen in seiner Praxis umgehen sollte.

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